Bei einem tödlichen Verkehrsunfall im Dezember 2023 kommen eine Mutter und ihre Tochter ums Leben. Zwei Jugendspieler des 1. FC Köln sind beteiligt. Jetzt gibt es ein Urteil. Zwei Ex-Nachwuchsspieler des 1. FC Köln sind vor dem Kölner Landgericht verurteilt worden. Einer der zwei Angeklagten wurde zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt, der andere zu vier Jahren und sechs Monaten. Sie waren wegen eines illegalen Autorennens angeklagt, bei dem sie mit überhöhter Geschwindigkeit auf der A555 einen Verkehrsunfall verursachten: Sie fuhren auf einen VW Polo auf, dessen Insassen – eine Mutter und ihr Kind – bei dem Unfall tödlich verletzt wurden. Die nun verurteilten Ex-Fußballer waren zur Tatzeit 20 Jahre alt. Die Täter waren in einem Audi und einem Mercedes unterwegs und fuhren den Ermittlungen zufolge zeitweise mehr als 210 km/h. Die Angeklagten hatten sich im Prozess mehrfach widersprochen und die Schuld auf den jeweils anderen geschoben. Mehr Informationen zum Prozess und dem Urteil finden Sie hier. Der 1. FC Köln hatte beide Spieler als Reaktion auf den Unfall freigestellt. "In Gedanken ist der FC bei den Angehörigen der Unfallopfer und zutiefst betroffen über die Ereignisse", teilte der Klub zunächst mit, verwies dazu auf die Unschuldsvermutung, die bis zum Urteil galt.