2. Bundesliga: Schalke brilliert und baut Tabellenführung aus

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Schalke 04 baut mit einem furiosen Heimsieg die Tabellenführung aus. Darmstadt muss im Aufstiegsrennen einen Rückschlag einstecken. Die Rückkehr von Schalke 04 in die Fußball-Bundesliga wird immer wahrscheinlicher: Die Königsblauen haben ihr Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht Preußen Münster mit 4:1 gewonnen. Damit stehen die Gelsenkirchener vier Spieltage vor Schluss drei Zähler vor Paderborn und sechs Punkte vor der SV Elversberg . Durch Treffer von Kapitän Kenan Karaman (36. Minute) und ein Eigentor von Jannis Heuer (45.) schaffte Schalke schon früh klare Verhältnisse. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Adil Aouchiche (51.) und Moussa Sylla (66.). Münster kam durch Shin Yamada (82.) noch zum Ehrentreffer. Bereits in zwei Wochen am 2. Mai gegen Fortuna Düsseldorf könnten die Gelsenkirchener den Aufstieg perfekt machen. Der SV Darmstadt hat durch eine 2:3-Niederlage beim Tabellenvorletzten Greuther Fürth wohl mögliche Aufstiegschancen verspielt. Der Rückstand auf den Relegationsplatz drei beträgt nun fünf Punkte. Außerdem trennten sich Hertha BSC und Eintracht Braunschweig 1:1. Schalke 04 – Preußen Münster Schalke, wieder mit dem zuletzt gesperrten Karaman, aber weiterhin ohne die bosnischen WM-Fahrer Edin Džeko und Nikola Katić, begann furios. Karaman (5.) und Soufiane El-Faouzi (10.) verfehlten mit ihren Schüssen knapp das Tor. Dann rettete Preußen-Keeper Johannes Schenk bei Kopfbällen von Karaman (13.) und Timo Becker (14.) in höchster Not. Danach verteidigte Münster konzentrierter, Schalke tat sich plötzlich schwer, Räume zu finden – bis Karaman nach Flanke von Dejan Ljubicic per Kopf zum 1:0 traf. Nach einer Ecke von Aouchiche lenkte Heuer den Ball mit dem Kopf ins eigene Tor. Beim 3:0 patzte der zuvor so starke Schenk. Dann legte auch noch Dzeko-Ersatz Sylla nach. Ganz anders ist die Stimmungslage in Münster. Die Westfalen bleiben Schlusslicht. Das Team von Coach Alois Schwarz hat nun sechs Partien in Serie nicht gewonnen. Greuther Fürth – Darmstadt 98 Der Dreierpack von Noel Futkeu war zu viel für die Lilien: Die anhaltende Schwächephase im Endspurt der 2. Liga macht den Aufstieg von Darmstadt 98 in die Bundesliga immer unwahrscheinlicher. Futkeu (41./Handelfmeter, 86. und 90.+3) traf dreimal für die Franken, die einen wichtigen Dreier im Kampf um den Klassenerhalt feierten. Darmstadt hat seit November 2025 auswärts nicht gewonnen. Die Hessen haben fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, die Treffer von Torjäger Isac Lidberg (35.) und dem eingewechselten Yosuke Furukawa (77.) reichten nicht. Beide Mannschaften gingen die Begegnung offensiv an, es wurde in den ersten Minuten vor beiden Toren gefährlich. Im Anschluss beruhigte sich das Spiel allerdings. Das änderte sich nach rund einer halben Stunde wieder. Lidberg nutzte den Fehler von Fürths Torwart Silas Prüfrock und staubte ab. Es war bereits das 15. Saisontor des Schweden. Kurz darauf glich Futkeu vom Punkt aus, der Stürmer traf zum 13. Mal in der aktuellen Spielzeit. Zu Beginn des zweiten Durchgangs erarbeitete sich Fürth ein Übergewicht. Darauf reagierte Kohfeldt nach rund einer Stunde mit offensiven Wechseln. Die Maßnahme war erfolgreich, der Japaner Furukawa traf aus kurzer Distanz. Futkeu glich erneut aus. Eintracht Braunschweig – Hertha BSC Die Berliner haben wohl auch die letzte Aufstiegschance verspielt. Trotz früher Führung spielte der Tabellensechste nur 1:1 (1:0) beim Abstiegskandidaten aus Braunschweig. Nach dem 1:0 durch Fabian Reese (11. Minute) kassierten die Berliner den Ausgleich durch Max Marie (78.) in Unterzahl. Denn Toptalent Kennet Eichhorn sah in der 73. Minute nach einem Einsatz des Videobeweises die Rote Karte. In Braunschweig investierten die Berliner zunächst etwas mehr, Braunschweig hielt jedoch achtbar dagegen. Eintracht-Torwart Ron-Thorben Hoffmann erwies seiner Mannschaft jedoch einen Bärendienst, als er Herthas Luca Schuler im Strafraum von den Beinen holte. Den fälligen Elfmeter von Reese parierte der Schlussmann, doch der Flügelstürmer verwandelte den zweiten Versuch. Eine knappe Viertelstunde später vergab Reese (24.) aus kurzer Distanz die Großchance auf das 2:0, ehe Schuler (34.) lediglich Aluminium traf. In der Nachspielzeit hatte Braunschweigs Florian Flick den Ausgleich zweimal nach Ecken auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Hertha-Keeper Tjark Ernst und Augenblicke danach an Reese. Nach der Pause kamen die Gastgeber mutiger aus der Kabine. In der Folge erspielten sich beide Teams beste Chancen. Schuler (60.) jagte den Ball nach einem Konter an die Latte, zwei Minuten später schoss Braunschweigs Jovan Mijatovic aus bester Position in die Arme von Ernst. Mit Beginn der Schlussphase flog Eichhorn nach einer harten Grätsche gegen Flick vom Platz. Und dann traf Marie.
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