77 Jahre nach Atombombenabwurf: Gedenken in Hiroshima

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Vor dem Hintergrund der weltweiten Sorgen über ein neues atomares Wettrüsten hat die japanische Stadt Hiroshima der Opfer des Atombombenabwurfs vor 77 Jahren gedacht. "Krisen mit ernsten nuklearen Untertönen breiten sich schnell aus - vom Nahen Osten über die koreanische Halbinsel bis hin zur russischen Invasion in der Ukraine", sagte UN-Generalsekretär António Guterres bei einer Gedenkzeremonie im Friedenspark von Hiroshima. "Die Menschheit spielt mit einer geladenen Waffe". Beim Abwurf der US-Atombombe seien "Zehntausende Menschen in dieser Stadt im Bruchteil einer Sekunde getötet" worden, "Frauen, Kinder und Männer verbrannten in einem höllischen Feuer", so Guterres. Überlebende seien wegen der radioaktiven Strahlung an Krebs erkrankt. Atomwaffen garantierten keine Sicherheit, "nur Tod und Zerstörung". "Ein Dreivierteljahrhundert später müssen wir fragen, was wir von der Pilzwolke gelernt haben, die 1945 über dieser Stadt aufstieg." ARD-Korrespondentin Katharina von Tschurtschenthaler berichtet aus Tokio. Mehr zum Thema: https://www.tagesschau.de/ausland/hiroshima-gedenken-113.html Alle aktuellen Informationen und tagesschau24 im Livestream: https://www.tagesschau.de/ Alle Sendungen, Livestreams, Dokumentation und Reportagen auch in der ARD-Mediathek: https://www.ardmediathek.de/tagesschau
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