Auf der A2 bei Hannover ist ein Bauarbeiter in einer Baustelle ums Leben gekommen. Ein Auto geriet offenbar außer Kontrolle. Ein Baustellenmitarbeiter ist in der Nacht von Sonntag auf Montag auf der Autobahn A2 bei Hannover ums Leben gekommen. Eine 23-jährige Autofahrerin verlor in einer Baustelle offenbar wegen überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über ihren Wagen und prallte gegen ein Baustellenfahrzeug, wie ein Reporter vor Ort berichtet. Der Unfall ereignete sich kurz nach 23 Uhr auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover zwischen den Anschlussstellen Kolenfeld und Luthe, im Bereich einer Wochenendbaustelle, in der eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h gilt. Nach bisherigen Ermittlungen befuhr die 23-Jährige mit einem VW Passat CC die Fahrspur mit überhöhter Geschwindigkeit. Das Fahrzeug geriet dabei von der n Spur nach rechts in Richtung Seitenstreifen, wo Mitarbeiter gerade damit beschäftigt waren, das letzte Schild der Baustelle abzubauen. Baustellenmitarbeiter wird auf A2 bei Hannover tödlich verletzt Der Passat prallte mit voller Wucht gegen das dortige Baustellenfahrzeug. Ein 29-jähriger Mitarbeiter wurde dabei tödlich verletzt. Ob er direkt vom Pkw erfasst wurde oder durch die Wucht des Aufpralls von seinem eigenen Baustellenfahrzeug, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch die Einsatzkräfte konnte sein Leben nicht gerettet werden. Auch ein Rettungshubschrauber mit Notarzt landete direkt an der Einsatzstelle, kurz nach Mitternacht hob er wieder ab. Im VW Passat befanden sich neben der Fahrerin auch ein 24-jähriger Beifahrer. Beide wurden nach dem Unfall medizinisch versorgt. Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an Die Unfallstelle zog einen umfangreichen Einsatz nach sich: Die Fahrbahn in Richtung Hannover war über mehrere Stunden vollständig gesperrt, der Verkehr wurde großräumig umgeleitet. Auf der gesperrten Strecke bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Weil zahlreiche Fahrzeuge bereits zwischen Kolenfeld und der Unfallstelle festsaßen, leitete die Polizei sie rückwärts zur Anschlussstelle Kolenfeld aus. Drei Schwertransporte standen im Stau und warteten auf der n Spur auf die Freigabe der Strecke. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.