Afrika-Cup: Senegal erhebt vor Finale Vorwürfe gegen CAF und Marokko

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Am Sonntag steigt das Finale des Afrika-Cups. Finalist Senegal erhebt vor dem Spiel Vorwürfe gegen Gastgeber und Finalgegner Marokko. Seit Ende Dezember begeistert der Afrika-Cup Fans und Experten mit spannendem Fußball und bunten Geschichten abseits des Rasens. Senegals Nationalmannschaft hat dabei aber auch schlechte Eindrücke gesammelt, obwohl das Team rund um Bayern-Profi Nicolas Jackson das Finale erreicht hat. In diesem geht es am Sonntagabend ab 20 Uhr gegen Gastgeber Marokko. Schon vor dem Anpfiff bringen die Senegalesen eine gewisse Würze in das Duell. Denn der senegalesische Fußballverband (FSF) hat schwere Vorwürfe erhoben. In einem Schreiben, das die Senegalesen in der Nacht zum Samstag veröffentlicht haben, äußert der Verband mehrere Kritikpunkte am afrikanischen Verband (CAF) sowie am lokalen Organisationskomitee. So bemängelt der SFS, dass es bereits bei der Ankunft in Rabat an Sicherheitsvorkehrungen gefehlt habe. Dies habe die Mannschaft sowie den Trainerstab unnötigen Risiken ausgesetzt. Senegal fordert CAF zum Handeln auf Auch die Unterbringung ruft Unmut hervor: Dem Finalisten sei erst nach Einlegen eines offiziellen Protests ein angemessenes Hotel zugeteilt worden. Das zugewiesene Trainingsgelände, der Mohammed-VI.-Komplex in Salé, ist zudem das reguläre Basislager von Gegner Marokko. Der FSF äußert daher "Fairplay-Bedenken". Ferner ärgern sich die Senegalesen auch über die Verteilung der Finaltickets. "Die Lage bleibt bedenklich", schreibt der Verband. Von den fast 70.000 verfügbaren Plätzen im Prinz-Moulay-Abdellah-Stadion, wo das Endspiel ausgetragen wird, seien lediglich 2.850 Karten an den senegalesischen Verband gegangen. Dazu zählen nur zwei VIP-Tickets. Der FSF appelliert daher an die Ausrichter: "Der senegalesische Fußballverband fordert die CAF und das lokale Organisationskomitee auf, unverzüglich alle erforderlichen Korrekturmaßnahmen zu ergreifen, um die Einhaltung der Grundsätze des Fairplay, der Gleichbehandlung und der Sicherheit zu gewährleisten, die für den Erfolg dieses Festes des afrikanischen Fußballs unerlässlich sind."
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