Akkusauger-Test 2023: Stiftung Warentest prüft Sauger von Miele und Co.

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Staubsauger ohne lästiges Kabel sollen deutlich komfortabler sein. Halten die handlichen Akku-Staubsauger, was sie versprechen? Die Stiftung Warentest hat fünf neue Geräte geprüft. Wir stellen die Testergebnisse vor.Mit einem Akku-Staubsauger erledigen Sie die Hausarbeit schnell und rückenschonend. Anders als die oft sperrigen Bodenstaubsauger sind sie leicht, flexibel einsetzbar und schnell zur Hand. Ecken, Treppen und andere schwer zugängliche Bereiche sind mit den wendigen Akkusaugern so schnell gereinigt. In der "test"-Ausgabe 02/2023 hat die Stiftung Warentest fünf neue Akku-Staubsauger untersucht und sie mit guten Modellen aus dem Vorjahrestest verglichen. Nur ein neues Testgerät schneidet gut ab.Was wurde getestet?Die Stiftung Warentest hat insgesamt fünf neue Akku-Staubsauger untersucht, darunter Modelle beliebter Hersteller wie Bosch, Samsung und Miele. Bewertet werden unter anderem die Handhabung, die Umwelteigenschaften und die Haltbarkeit. Die Saugleistung fällt mit 45 Prozent am meisten ins Gewicht.Die Testkriterien entsprechen den Kriterien aus der vorherigen "test"-Ausgabe 07/2022, weshalb die Stiftung Warentest die jeweils besten Modelle aus dem Vorjahrestest mit in den Vergleich aufgenommen hat.Akku-Staubsauger im Test: Die ErgebnisseWie bereits im vorherigen Test, kann auch dieses Mal nur eines der neuen Testgeräte überzeugen. Der Miele Triflex HX2 Sprinter SOML5 schneidet am besten ab und erhält als einziges neu getestetes Modell die Endnote "gut (2,3)". Auf Platz zwei liegt knapp dahinter ein Akkusauger von Bosch. Der BSS825CARP ist nicht nur der Sieger aus dem letzten Test, sondern auch der Preistipp aus der aktuellen "test"-Ausgabe. Das Qualitätsurteil der Stiftung Warentest lautet "gut (2,4)".Den dritten Platz belegen mit der Note "befriedigend (2,6)" gleich zwei Sauger: Der Unlimited Pro Power 8 Gen2 von Bosch, der mit einer "guten" Note bei der Haltbarkeit glänzen kann, sowie der Dyson-Akkusauger V15 Detect Absolute SV22, der für seine gute Saugleistung die minimal schlechtere Teilnote "gut (2,3)" erhält als der Testsieger.Sparsamer Testsieger: Miele Akku-Staubsauger HX2 Sprinter Das Testergebnis: Mit der Gesamtnote "gut (2,3)" ist der Akku-Staubsauger von Miele der aktuelle Testsieger der Stiftung Warentest. Unter den neuen akkubetriebenen Staubsaugern ist es das einzige Modell, das "gut" abschneidet. Für die Kategorien Haltbarkeit, Sicherheit und Schadstoffe gibt es jeweils ein "Sehr gut".Produktdetails: Der Akku-Staubsauger von Miele bietet dank praktischer 3-in-1-Funktion höchste Flexibilität. Er lässt sich schnell umbauen und kann zum Beispiel auch als Handstaubsauger zum Reinigen von Autositzen verwendet werden.Mit dem Digital-Efficiency-Motor, der speziellen Elektrobürste und der Vortex-Technologie verspricht das Modell eine leistungsstarke Tiefenreinigung. Die breite Elektrobürste ist mit einer smarten Bodenbelagserkennung ausgestattet, die eine schnelle und besonders effiziente Reinigung ermöglicht. Geeignet ist der Miele-Staubsauger für alle Hartböden, Teppiche oder auch Möbel.Laut Hersteller ist der Akkusauger dank wartungsfreiem HEPA-Lifetime-Filter zudem für Allergiker optimal, denn selbst kleinste Partikel und Allergene werden abgefangen und effektiv gefiltert. Die Laufzeit bei minimaler Leistungseinstellung beträgt bis zu 60 Minuten. Mit dem zusätzlichen im Lieferumfang enthaltenen Akku kann so eine Laufzeit von bis zu 120 Minuten erreicht werden. Die Ladezeit beträgt etwa vier Stunden.Preistipp der Stiftung Warentest: Bosch Akku-Staubsauger BSS825CARPDas Testergebnis: Mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (2,4)" ist der Akku-Staubsauger von Bosch Testsieger des vorherigen Staubsauger-Tests der Stiftung Warentest. Im direkten Vergleich mit den aktuellen Testprodukten landet das Modell immerhin auf Platz zwei und ist zudem der Preistipp aus der aktuellen Ausgabe.Produktdetails: Auch der Akkusauger von Bosch kann mit vielen Besonderheiten punkten, die für eine gründliche Reinigung Ihrer Böden sorgen. Dazu gehören die leistungsstarke Düse, der starke Akku mit einer Laufzeit von bis zu 45 Minuten und die 3-in-1-Funktion. Als Handstaubsauger können Sie das Modell ebenfalls zur Reinigung Ihrer Autositze nutzen.Besonderer Vorteil bei Bosch ist, dass der Akku auch kompatibel mit vielen 18-Volt-Elektrowerkzeugen und Gartengeräten des Herstellers ist. In 48 Minuten ist er wieder voll aufgeladen – ein sehr guter Wert dank des Schnellladegeräts im Lieferumfang. Das Filterungssystem soll während des Saugens für saubere Ausblasluft sorgen.Zur Auswahl stehen drei Leistungsstufen, darunter auch die intelligente Auto-Stufe. Besonders hervorzuheben ist auch der großzügige Lieferumfang. Mitgeliefert werden neben dem zuvor erwähnten Schnellladegerät ein weiteres Ladegerät, ein austauschbarer Akku, die Ladestation, ein 2-in-1-Möbelpinsel, ein Zubehör-Clip, das Saugrohr, eine flexible Fugendüse, eine Düse für Tastatur und Schubladen, eine XXL-Polsterdüse mit Clip sowie ein flexibles Verlängerungsrohr."Sehr gute" Haltbarkeit: Bosch Unlimited Pro Power 8 Gen2Das Testergebnis: Mit der Gesamtnote "befriedigend (2,6)" landet der Akku-Staubsauger von Bosch auf dem dritten Platz. Für die Handhabung und die Sicherheit vergibt die Stiftung Warentest "gute" und für die Haltbarkeit und Schadstoffe sogar "sehr gute" Teilnoten. Zur Abwertung führt das "ausreichende" Testergebnis für die Staubaufnahme bei Hartböden.Produktdetails: Der Akku-Staubsauger Unlimited ProPower Serie 8 von Bosch ist für alle Bodenarten geeignet und kommt mit einem hocheffizienten Turbo-Spin-Motor mit bis zu 86.000 Umdrehungen pro Minute. Über die praktische Anzeige können Sie aus drei verschiedenen Leistungsstufen wählen. Die besonders praktische Auto-Stufe passt automatisch die Leistung und Laufzeit nach Bodenart an – egal ob Parkett, Fliesen oder Teppich.Damit Sie auch an schwer zugänglichen Stellen reinigen können, ist der Bosch-Akkusauger mit einer Düse ausgestattet, die sich um 180 Grad drehen kann. Dazu kommt ein starkes LED-Licht, damit Sie auch bei schlechten Lichtverhältnissen oder auch unter Möbeln, Schmutz einfacher erkennen können.Mit dem wiederaufladbaren Akku saugen Sie bis zu 45 Minuten am Stück. Aufladen können Sie den Bosch-Staubsauger über die Dockingstation, übers Ladekabel oder per Schnelladegerät. Pluspunkte gibt es zudem für die einfache sowie hygienische Entleerung der Staubbox.Gute Ergebnisse beim Saugen: Dyson V15 Detect AbsoluteDas Testergebnis: Ebenfalls auf dem dritten Platz des aktuellen Tests der Stiftung Warentest befindet sich der V15 Detect Absolute der beliebten Marke Dyson. Er erreicht die Gesamtnote "befriedigend (2,6)". In der wichtigsten Teildisziplin Saugen erreicht das Modell "gute" Noten. Abzüge gibt es bei der Handhabung, der Geräuschentwicklung sowie der Haltbarkeit.Produktdetails: Der Akku-Staubsauger von Dyson gehört zu den teureren Modellen aus dem Test. Das Gerät besitzt drei Leistungsstufen, darunter einen Auto-Modus, der die Saugkraft je nach Staubmenge anpasst, um so den Energieverbrauch zu optimieren. Der Boost-Modus ist ebenfalls praktisch, falls Sie schnell intensive Reinigungsaufgaben erledigen wollen.Der Dyson-Akkusauger ist für alle Bodenarten und auch Möbel oder Textilien wie Matratzen geeignet. Die Akkulaufzeit liegt bei 60 Minuten in der niedrigsten Stufe und 14 Minuten in der höchsten. Die verbleibende Akkulebensdauer sehen Sie auf dem praktischen LCD-Display.Der leistungsstarke Motor läuft mit bis zu 125.000 Umdrehungen pro Minute und saugt auch mikroskopisch kleine Staubpartikeln und groben Schmutz auf. Praktisch ist auch, dass die Motorbar-Bodendüse mit einer Technologie zum Entwirren von Haaren ausgestattet ist. Im Lieferumfang enthalten sind eine Bodendüse, ein sogenannter Slim-Fluffy-Laser, der kleine Staubkörner sichtbar machen soll, eine Kombi-Zubehördüse, eine Fugendüse, eine Haardüse, eine Extra-Soft-Bürste, eine Wandhalterung sowie eine Extra-Hart-Bürste.Unser Fazit zu den Akkusaugern im TestAuch wenn Akku-Staubsauger im Vergleich zu Bodenstaubsaugern sparsamer arbeiten, erhielten in den bisherigen Akkusauger-Tests der Stiftung Warentest nur wenige Modelle eine "gute" Note. Zu den "guten" Geräten gehört der aktuelle Testsieger von Miele, der unter den Testgeräten auch am sparsamsten saugt. Überraschend ist hierbei, dass dieses Mal kein Gerät von Bosch oder Dyson die Bestenliste anführt.Deutlich günstiger als der Erstplatzierte ist der BSS61CARP von Bosch. Das Modell bietet mit seiner hervorragenden Ausstattung und den positiven Teilnoten ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis.Wissenswertes über Akku-StaubsaugerWie Akku-Staubsauger ohne Beutel reinigen?Akku-Staubsauger sind mit einer Staubbox ausgestattet. Anzeichen für eine Reinigung ist beispielsweise eine verminderte Saugleistung. Zur Reinigung entfernen Sie den groben Schmutz im Hausmüll. Spülen Sie die Box danach gründlich mit Wasser aus. Der Staubbehälter sollte danach 24 Stunden lang bei Zimmertemperatur trocknen, bevor Sie ihn wieder in den Akku-Staubsauger einsetzen. Neben dem Staubbehälter sollten auch das Saugrohr, der Ausblasfilter und die Düsen gereinigt werden. Wichtig ist dabei vor allem der Filter. Wenn dieser voller Schmutz ist, mindert er die Saugleistung um bis zu 50 Prozent. Wie sollte der Filter gereinigt werden?Je nach Staubsaugermodell sind unterschiedliche Filterarten in dem Akku-Staubsauger verbaut. Beutellose Staubsauger mit Einfachzyklontechnik verfügen meist über einen Zentralfilter, hingegen besitzen Multizyklonsauger häufig einen Schwebstofffilter. Beide können mit lauwarmem Wasser einfach gereinigt werden. Nach einigen Jahren sollten die Filter komplett ausgetauscht werden. Welcher Akku-Staubsauger für Parkett?Parkettboden ist sehr beliebt und vermittelt eine wohnliche Atmosphäre. Der Klassiker braucht jedoch viel Pflege und eine angemessene Reinigung, denn Parkettböden sind besonders empfindlich. Es ist beim Akku-Staubsauger daher vor allem auf die passende Düse zu achten. Sie sollte weich sein und nicht quer über den Boden gezogen werden. Eine Staubsauger erkennen zudem automatisch, ob sie sich auf Teppich oder Hartböden befinden. Auf Läufern oder Teppichen erhöhen sie dann die Leistung, während auf Parkett oder Laminat die Leistung reduziert wird, um Schäden auf dem Boden zu vermeiden.
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