Alexander Beyer ist seit vielen Jahren glücklich liiert – mit einer Frau, die selbst Karriere vor und hinter der Kamera gemacht hat. Auch Jahre nach seinem Schauspieldurchbruch mit der Komödie "Sonnenallee" im Jahr 1999 steht Alexander Beyer noch vor der Kamera. Am Montagabend ist er im ZDF-Taunuskrimi "In ewiger Freundschaft" zu sehen. Wie ihm ist auch seiner Freundin die Film- und Fernsehwelt bestens vertraut. Seit rund 15 Jahren ist er mit der Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin Annika Blendl liiert. Sie spielte in Produktionen wie "Die Schöne vom Beckenrand", der Krimireihe "Donna Roma" oder "Das Quartett" mit. Hinter der Kamera war sie unter anderem für die Doku "Mollath – Und plötzlich bist du verrückt" oder zwei Folgen der Netflix-Dokuserie "Kaulitz & Kaulitz" im Einsatz. Blendl hatte sich bereits einen Namen in der Branche gemacht, als sie mit dem etwa neun Jahre älteren Alexander Beyer zusammenkam. Er war damals Ende 30 und ebenfalls bereits ein etablierter Schauspieler. Die beiden gehen zurückhaltend mit ihrer Beziehung um, zeigten sich jedoch schon einige Male gemeinsam bei öffentlichen Veranstaltungen. In einem Gespräch mit der "Bild"-Zeitung sagte Blendl 2017, es sei kein Problem für sie, mit einem Kollegen liiert zu sein: "Das Wichtigste ist doch, dass man einen Partner hat, der einen versteht." Statt miteinander zu konkurrieren, scheinen sie die gemeinsame Leidenschaft lieber kreativ zu nutzen: "Alexander und ich haben sogar schon zusammen gedreht: In einem meiner Kurzfilme hat er 'Hacki die Hackfresse' gespielt", berichtete sie. Auf die Nachfrage nach eigenen Schwächen, gab Blendl in dem damaligen Interview zudem einen kleinen Einblick in das Zusammenleben: "Ich zapple sehr viel rum. Wer mit mir lebt, muss viel Geduld haben." "Den Weltschmerz verschwinden lassen" Die heute 44-Jährige brachte einen Sohn aus einer früheren Partnerschaft mit in die Beziehung. Mit Alexander Beyer hat sie zudem einen weiteren Jungen. Mutter zu sein, habe alle "stumpfsinnigen Gedanken, den ganzen Weltschmerz, den man so hat, ein Stück weit verschwinden lassen", sagte sie 2020 in einem Interview mit dem Magazin "Leben & erziehen". Vor der Kindererziehung habe sie nie Angst gehabt: "Ich habe mein erstes Kind mit 26 gekriegt. Für mich war es großartig, dass es relativ früh war. Ich sehe es so, dass wir Eltern unsere Kinder auf dem Lebensweg mitnehmen. Ich habe keine 180-Grad-Drehung gemacht, mein Leben komplett auf den Kopf gestellt und plötzlich gesagt: 'Jetzt bin ich Mutter!'" Stattdessen hätten sie und ihre Kinder voneinander gelernt.