Andrew Mountbatten-Windsor: Regierung will Thronfolge ändern

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Nach seiner Festnahme droht Andrew Mountbatten-Windsor der endgültige royale Abstieg. Nun soll er aus der Thronfolge ausgeschlossen werden. Die britische Regierung erwägt, ein Gesetz zu erlassen, durch das Andrew Mountbatten-Windsor aus der königlichen Thronfolge gestrichen wird. Der jüngere Bruder von König Charles III. wurde am Donnerstag nach elfstündiger Befragung im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen Amtsmissbrauchs freigelassen. Laut der britischen BBC soll eine mögliche Gesetzesinitiative erst nach Abschluss der polizeilichen Untersuchungen erfolgen. Aktuell besteht noch immer die Möglichkeit, dass Andrew Mountbatten-Windsor König werden könnten. Denn trotz des Entzugs sämtlicher Titel und royaler Ehrenzeichen steht Mountbatten-Windsor derzeit noch an achter Stelle der Thronfolge. Vor ihm sind derzeit Charles' Sohn Prinz William sowie dessen drei Kinder George, Charlotte und Louis, gefolgt von Harry, dem jüngeren Sohn des Königs, und seinen beiden Kindern Prinz Archie und Prinzessin Lilibet. Die geplante Gesetzesänderung würde verhindern, dass Andrew Mountbatten-Windsor im Fall der Fälle jemals den Thron besteigen könnte. Von Epstein finanziert: Neue Skandalschlagzeilen um Sarah Ferguson Minutiös geplant: Rekonstruktion einer königlichen Geheimoperation Mehrere Parteien, darunter die Liberaldemokraten und die Schottische Nationalpartei (SNP), haben bereits ihre Unterstützung für eine solche Gesetzesinitiative signalisiert. Sir Ed Davey, Vorsitzender der Liberaldemokraten, erklärte: "Die Polizei sollte ihre Arbeit ohne Furcht oder Bevorzugung erledigen können. Aber es ist klar, dass das Parlament diese Frage zum richtigen Zeitpunkt prüfen muss." Auch Stephen Flynn, Fraktionsvorsitzender der SNP im britischen Unterhaus, würde eine entsprechende Gesetzgebung unterstützen. Die Labour-Abgeordnete Rachael Maskell befürwortet ebenfalls den Ausschluss Andrews von der Thronfolge. Zustimmung der Commonwealth-Länder benötigt Eine Änderung der Thronfolge würde ein Parlamentsgesetz erfordern, das sowohl vom Unterhaus als auch vom Oberhaus gebilligt werden müsste. Zudem wäre die Zustimmung aller Commonwealth-Länder notwendig, in denen Charles III. Staatsoberhaupt ist. Letztlich müsste der Monarch das Gesetz unterschreiben. Am Freitag waren an Andrew Mountbatten-Windsors ehemaligem Wohnsitz Royal Lodge in Windsor zahlreiche Polizeifahrzeuge zu sehen. Zeitweise standen mehr als 20 Autos auf dem Gelände. Die Durchsuchungen sollen voraussichtlich bis Montag andauern. Am Donnerstag war Andrew Mountbatten-Windsor wegen des Verdachts des Fehlverhaltens in einem öffentlichen Amt vorübergehend festgenommen und befragt worden. Die Royal Family hat mit Andrew Mountbatten-Windsor gebrochen. Der im Epstein-Skandal tief gefallene Ex-Prinz hat in den vergangenen Wochen viel aus seinem früheren Leben verloren. Vorwürfe, bei denen es um Sexualdelikte in Zusammenhang mit dem Missbrauchsring des verurteilten und 2019 in Haft verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein ging, wies Mountbatten-Windsor stets zurück.
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