ARD-"Tatort" aus Wien: Darum geht es in "Gegen die Zeit"

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Der Sonntagabend ist für viele Menschen in Deutschland verplant – für den neuen ARD-Krimi. Die "Tatort"-Folge diese Woche führt nach Wien. Sonntag, 20.15 Uhr – dieser Termin ist seit Jahrzehnten gesetzt: Dann beginnt im Ersten entweder der "Tatort" oder ein neuer "Polizeiruf 110". Seit 1970 verfolgen Millionen Menschen regelmäßig neue Kriminalfälle aus deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Verschiedene Ermittlerteams klären in 90 Minuten Mordfälle auf: ein deutsches Erfolgsrezept. Dieses Kommissaren-Duo ermittelt in "Gegen die Zeit" Am Sonntag, 26. April 2026 um 20.15 Uhr zeigt die ARD den neuen "Tatort" aus Wien . Die Kollegen Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) ermitteln in ihrem vorletzten Fall mit dem Titel " Gegen die Zeit ". Darum geht es in "Tatort": "Gegen die Zeit" Eine Leiche am Straßenrand führt Eisner und Fellner mitten in die emotional hoch aufgeladene Jugendhilfe-WG "Sonnenhof". Das Mordopfer, David Walcher, war hier der Leiter. Schnell ist ein Verdächtiger gefunden: Cihan, einer der Jugendlichen, die in der WG wohnhaft sind, ist verschwunden und hat bereits zuvor Gewalttaten begangen. Für Eisner und Fellner sind die Ermittlungen damit nicht beendet. Während sie sich auf die Suche nach Cihan begeben, versuchen sie gleichzeitig die Dynamik in der WG nachzuvollziehen und stoßen dabei auf ebenso viele Schicksalsschläge wie Konflikte. Der Führungsstil des Verstorbenen war von Härte und Disziplin geprägt und kam nicht bei allen gut an. Aber auch die anderen Betreuer machen es den Ermittlern nicht gerade leicht. Eisner und Fellner werden in diesem Fall mit einer besonderen Herausforderung konfrontiert. Für die Jugendlichen in der WG geht es ums Ganze. Es ist ihre letzte Chance auf ein halbwegs normales Leben. Wenn sie es hier nicht schaffen, fällt ihr letztes Sicherheitsnetz weg. Die Ermittlungen bringen das so schon empfindliche Gleichgewicht ins Wanken und jeder Schritt von Eisner und Fellner könnte zu einer Eskalation führen. Trotzdem gilt es einen Mörder zu schnappen. Kommende "Tatort" und "Polizeiruf 110"-Termine im Überblick Die kommenden Sendetermine sind wie folgt geplant: "Tatort" aus Zürich : "Könige der Nacht" – Sonntag, 3. Mai, um 20.15 Uhr Sommerpause Während der "Tatort" 1970 in der Bundesrepublik als Antwort der ARD auf die erfolgreiche ZDF-Serie "Der Kommissar" ins Leben gerufen wurde, ist der "Polizeiruf 110" ein Konzept aus der ehemaligen DDR . Nach der Wiedervereinigung führten die ARD-Anstalten das Format weiter. Dennoch ist der "Polizeiruf" deutlich seltener zu sehen als sein Pendant. Gespielt wird dabei nicht immer nur am Sonntag: Auch an Feiertagen wie Neujahr, Ostermontag oder dem zweiten Weihnachtstag sendet die ARD neue Folgen. In der Sommerpause hingegen – meist zwischen Ende Juni und Ende August – werden Wiederholungen gezeigt. "Tatort" versus "Polizeiruf 110": ein ungleiches Duell Von rund 40 Erstausstrahlungen bei den Sonntagskrimis, die Das Erste pro Jahr zeigt, sind in der Regel 7 bis 10 Folgen aus dem "Polizeiruf 110"-Kosmos. Das Ungleichgewicht liegt auf der Hand: Während es insgesamt 22 aktive Teams beim "Tatort" gibt, schicken beim "Polizeiruf 110" lediglich fünf Städte ihre Kommissare ins Rennen. Die beiden Krimiklassiker der ARD haben sich trotz wachsender Konkurrenz, Mediatheken, Streamingdiensten und veränderter Sehgewohnheiten etabliert. Keine andere fiktive TV-Marke verfügt über eine solche Strahlkraft. Reichweiten unter sechs Millionen Zuschauern sind die Ausnahme, "Tatort"-Teams wie das Münster-Duo brechen nahezu alljährlich Quotenrekorde.
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