"Artemis 2"-Start: Historische Mission zurück zum Mond 2026 – die Details

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Zurück zum Mond: Erstmals seit 53 Jahren sollen wieder Astronauten zum Erdtrabanten fliegen. Der Grund ist jedoch ein anderer als damals. Die Nasa steht vor einem historischen Moment: Nach mehr als einem halben Jahrhundert will die US-Raumfahrtbehörde im Frühjahr mit dem Start von "Artemis 2" wieder Menschen zurück zum Mond bringen. Das "Artemis"-Programm soll den Anfang einer neuen Raumfahrt-Ära markieren, bei der der Mond allerdings nur als Zwischenschritt gedacht ist. Alle Einzelheiten zum "Artemis"-Programm. Start von "Artemis 2": Wann die historische Mondmission 2026 beginnt Bei Raumfahrtmissionen gibt es typischerweise keinen bestimmten Tag, an dem die Rakete ins All fliegen soll, sondern eine Reihe von Tagen – ein sogenanntes Startzeitfenster, nach dem sich auch der Start der "Artemis 2"-Mondmission von der Nasa richten muss. Warum? Weil ein Start oder "Launch" von zahlreichen Faktoren abhängt. Dazu gehören das Wetter und die zuvor erfolgreichen Tests von Bauteilen des Raketensystems. Mission "Artemis 2": Die Nasa schickt Ihren Namen zum Mond Historische Mission: Die Nasa bringt ihre Mondrakete in Stellung Auch der richtige Abstand des Mondes zur Erde spielt eine Rolle. Auf der festgelegten Flugroute ist nämlich die erfolgreiche Wasserung der Raumkapsel im Pazifik einberechnet, die nur erfolgreich sein kann, wenn der Mond und die Erde im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Mögliches Startdatum von "Artemis 2": Starttermine der Nasa-Mission Mögliche Starttermine für die bemannte Mondmission sind laut der Nasa: 6. März 2026 7. März 2026 8. März 2026 9. März 2026 11. März 2026 Sollte der Start an den Tagen nicht möglich sein, öffnet sich erst wieder Anfang April ein Zeitfenster. Das sind die möglichen Starttermine für die "Artemis 2"-Mondmission in dem Monat: 1. April 2026 3. April 2026 4. April 2026 5. April 2026 6. April 2026 30. April 2026 Sollte auch im April ein Launch von "Artemis 2" nicht möglich sein, wird die Nasa neue Zeitfenster für die bemannte Mondmission bekannt geben. Mondmission 2026: Was das Ziel von "Artemis 2" ist Die Astronauten der "Artemis 2" sollen während der etwa zehntägigen Mission das Raumfahrzeug "Orion" und die Schwerlastrakete SLS "Space Launch System" der Nasa testen. Es ist 2026 das erste Mal, dass beide Systeme unter realen Bedingungen mit Menschen an Bord ins All fliegen. Zu den Tests gehören die Überprüfung der Lebenserhaltungssysteme, die Navigation und Kommunikation im All und die Stabilität des Hitzeschilds beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. "Artemis 2" gilt als Vorbereitung für die kommende geplante Mission "Artemis 3", bei der erstmals wieder Menschen den Mond betreten sollen. Das langfristige Ziel des "Artemis"-Programms der Nasa ist eine nachhaltige menschliche Präsenz auf dem Mond. Dazu gehören eine Basis auf dem Erdtrabanten und ein fliegendes Labor namens Lunar Gateway, das ähnlich wie die Internationale Raumstation ISS um den Mond statt um die Erde kreist. Später soll der Mond als Sprungbrett für Missionen zum Mars dienen. Crew von "Artemis 2": Wer 2026 zum Mond fliegt In der Kapsel der "Artemis 2" werden vier Menschen sein, die 2026 zum Mond fliegen. Die Crew der bemannten Mondmission besteht aus einer Frau und drei Männern. Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sind aus den USA . Jeremy Hansen kommt aus Kanada . Zum ersten Mal fliegen eine Frau und ein nicht-weißer Astronaut zum Mond. Deutsche Astronauten sind nicht dabei und auch für die nächste geplante Mondmission "Artemis 3" nicht vorgesehen. Die Esa-Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer könnten aber mit einer der darauffolgenden Missionen zum Mond fliegen, bei denen ein deutscher Raumfahrer dabei sein soll. Wann der letzte Mensch auf dem Mond war und wie viele der Mondfahrer noch leben Wer waren die ersten Menschen auf dem Mond? Neil Armstrong und Edwin "Buzz" Aldrin, das wissen viele Leute. Aber wer war eigentlich der letzte Astronaut, der die Mondoberfläche betreten hat? Das war US-Astronaut Eugene Cernan. Zusammen mit seinem Kollegen Harrison Schmitt verbrachte er drei Tage auf der Mondoberfläche auf der Suche nach Gestein. Cernan verließ am 14. Dezember 1972 die Mondoberfläche mit den Worten: "Wir gehen, wie wir gekommen sind, und, so Gott will, werden wir zurückkehren, mit Frieden und Hoffnung für die ganze Menschheit." Mit Cernan waren bis heute 12 Menschen auf dem Mond. Nur vier davon leben noch: Buzz Aldrin (Apollo 11), David Scott (Apollo 15), Charles Duke (Apollo 16) und Harrison Schmitt (Apollo 17). Wie ist die "Orion"-Raumkapsel aufgebaut? Ganz oben auf dem Raumschiff befindet sich das Startabbruchsystem. Dieses kann laut Nasa innerhalb von Millisekunden aktiviert werden und "die Astronautenkapsel aus der Gefahrenzone bringen, ihre Flugbahn stabilisieren und sicher landen". Darunter befindet sich das Modul für die "Artemis 2"-Crew, das vier Besatzungsmitglieder transportieren kann. Die Weltraumkapsel enthält Lebenserhaltungs-, Flug-, und Energieversorgungssysteme. Das Modul für die Lebenserhaltung auf der Mondmission kommt aus Deutschland und ist unter dem Crewmodul installiert. Das sogenannte Europäische Servicemodul (ESM) wurde in Bremen gebaut und gewährleistet den Antrieb, die Energieversorgung und die Wärmeregulierung der Raumkapsel und versorgt die Astronauten mit Wasser und Sauerstoff auf der "Artemis 2"-Mission.
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