Baggern oder Bleiben: Kohle und Klimawandel | DW Reporter

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Eckardt Heukamp geht einem Konflikt nicht aus dem Weg. Er ist der letzte Bewohner des Dorfs Lützerath in Nordrhein-Westfalen, das möglicherweise dem Braunkohleabbau weichen muss. Der Energieriese RWE will baggern, Heukamp will bleiben. Die anderen Einwohner von Lützerath haben das Entschädigungsangebot von RWE akzeptiert und sind weggezogen. Nur eben Heukamp nicht, der weiter seinen Hof am Rande des Braunkohle-Tagebaus bewirtschaftet. Eine Geschichte, ein bisschen wie David gegen Goliath, das hat Heukamp auch international bekannt gemacht. Selbst die junge Ikone der Klima-Bewegung, Greta Thunberg, hat den Bauern schon besucht. Rückenwind gibt ihm die neue Bundesregierung unter Beteiligung der Grünen, die das Ende der Braunkohleverstromung vorziehen will. Das mache es noch weniger erforderlich, seinen Hof abzureißen, sagt Bauer Heukamp, als ohnehin schon. Und so schnell bekomme ihn sowieso keiner weg aus seinem Dorf. Eine Reportage von Miodrag Soric. DW Deutsch Abonnieren: http://www.youtube.com/user/deutschewelle?sub_confirmation=1 Mehr Nachrichten unter: https://www.dw.com/de/ DW in den Sozialen Medien: ►Facebook: https://www.facebook.com/dw.german/ ►Twitter: https://twitter.com/dw_deutsch ►Instagram: https://www.instagram.com/dwnews/ #KlimaWandel #Kohle #Luetzer
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