Aus Lissabon verdrängt: Wenn ein Vollzeitjob nicht ausreicht | DW Reporter

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Seit 2020 sind die Mieten im Großraum Lissabon um rund 42 Prozent gestiegen, während die Einkommen kaum mithalten. Immer mehr Menschen werden aus ihren Vierteln verdrängt. So etwa Jorge, Marketingexperte mit Vollzeitjob, der sich dennoch keine eigene Wohnung mehr leisten kann. Auch Maria, alleinerziehende Mutter und Reinigungskraft, findet trotz Arbeit kein bezahlbares Zuhause und lebt mit ihren Kindern in einer Wellblechhütte in einer Siedlung außerhalb der Stadt. Gleichzeitig boomt der Luxusimmobilienmarkt. Tourismus, internationale Investoren sowie der Zuzug von Expats und Digital Nomads verschärfen die Lage weiter. In beliebten Vierteln werden Wohnungen zunehmend als Ferienapartments genutzt. Der Anteil des Einkommens, den Menschen in Lissabon für Miete aufbringen müssen, gehört europaweit zu den höchsten. Doch der Widerstand wächst: Zehntausende demonstrieren für ihr Recht auf Wohnen. Experten warnen, dass die ungelöste Wohnungskrise nicht nur soziale, sondern auch demokratische Folgen hat. Kapitel 00:00 Lissabon: Traumstadt mit Schattenseiten 01:15 Verdrängt aus der Stadt – Leben ohne bezahlbare Wohnung 02:52 Warum die Mieten explodieren: Tourismus und Investoren 03:41 Protest auf den Straßen: Widerstand gegen die Wohnungsnot 04:55 Luxus boomt – wer profitiert vom Immobilienmarkt? 06:24 Kaum Sozialwohnungen: Politische Fehler mit Geschichte 08:00 Das Recht auf Wohnen: Stimmen der Betroffenen 08:57 Leben in der Wellblechsiedlung – Arbeiten reicht nicht mehr 11:34 Hoffnung auf Veränderung – Wem gehört die Stadt? DW Deutsch Abonnieren: http://www.youtube.com/user/deutschewelle?sub_confirmation=1 Mehr Nachrichten unter: https://www.dw.com/de/ DW in den Sozialen Medien: ►Facebook: https://www.facebook.com/dw.german/ ►Twitter: https://twitter.com/dw_deutsch ►Instagram: https://www.instagram.com/dwnews/
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