Im Teutoburger Wald findet sich ein Ausflugsziel mit Burgruine, Fachwerk und Freilichtspielen – perfekt für eine Erkundungstour in den Osterferien. Wer aus Düsseldorf einen Oster-Ausflug plant, erreicht die idyllische Kleinstadt Tecklenburg im Teutoburger Wald in rund zwei Stunden mit dem Auto. Die verwinkelten Gassen der Altstadt laden zum Bummeln ein. Ein idealer Zwischenstopp ist der Marktplatz, auf dem Cafés und Eisdielen zur Rast einladen. Von dort führt der Weg hinauf zur Burg Tecklenburg, die majestätisch über der Stadt thront. Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1100 zurück; im 16. Jahrhundert ließ Graf Konrad von Tecklenburg-Schwerin die Anlage ausbauen. Heute ist die Burgruine als Open-Air-Bühne für die jährlichen Freilichtspiele bekannt. Nicht weit von Düsseldorf: Traumhafter Tulpenregenbogen blüht im Rheinland Frühling in Kempen: Idylle zwischen Burg und Buttermarkt Zwischen Mai und September finden an der Burgruine in historischer Kulisse Aufführungen statt. In diesem Jahr werden mit "Der Medicus", "Rocky" und "Snow White and me" gleich drei Musicals gespielt. Die Preise für Tickets liegen zwischen zwölf Euro ("Snow White") und 55 Euro (höchste Sitzkategorie bei "Rocky" und "Der Medicus"). Ausflug nach Tecklenburg: Wasserschloss Haus Marck Eine weitere Sehenswürdigkeit findet sich am Fuße der Stadt: Das Wasserschloss Haus Marck wird seit 200 Jahren von der Familie Freiherr von Diepenbroick-Grüter bewohnt. 1643 fanden hier die Vorverhandlungen zum Westfälischen Frieden statt, der den Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) beendete. Führungen sind von April bis Oktober auf Anfrage bei "Touristik Tecklenburg" unter der Telefonnummer 05482 93890 möglich. Wer mehr als einen Tag Zeit hat, kann den Besuch in Tecklenburg auch mit einer Wanderung in der Umgebung verbinden. Besonders beliebt sind die Dörenther Klippen mit der markanten Felsformation "Hockendes Weib". Der Hermannsweg und die Teutoschleifen bieten abwechslungsreiche Routen durch den Teutoburger Wald.