Ausstieg aus dem Iran-Krieg: Kann Trump sein Gesicht wahren oder droht ein TACO-Moment?

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Trump spricht plötzlich von Verhandlungen im Iran-Konflikt – getrieben vom Druck der Märkte. Doch wie realistisch ist ein gesichtswahrender Ausstieg für beide Seiten? Der US-Präsident versucht, den gesichtswahrenden Ausstieg aus dem Krieg im Iran rhetorisch einzuleiten. Vier Wochen nach Kriegsbeginn spricht Donald Trump davon, dass eine Verhandlungslösung nah sei. Getrieben vom Druck der Finanzmärkte und steigender Ungeduld in seiner Anhängerschaft möchte er ein Ende des Krieges – ohne eine Exitstrategie zu haben. „Trump always chickens out“ – so heißt Trumps Rückzug wegen des Drucks der Märkte. Im Podcast analysieren die Hosts, ob dies gelingen kann. „Gesichtswahrung ist hier kein exklusives US-amerikanisches Thema“, warnt Co-Host Christian Lammert, Professor für die politischen Systeme Nordamerikas.„Auch in Teheran braucht man ein Narrativ, um Zugeständnisse erklären zu können – und die Frage ist, ob diese Trump-Politik das überhaupt zulässt.“ Trump habe mit seiner Strategie, erst maximalen Druck aufzubauen und dann in den Deal einlenken zu wollen, den Ball in Richtung der iranischen Führung gespielt, sagt Co-Host Nicole Bastian. Damit habe er sich von ihr abhängig gemacht. Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert Produziert von René Gorny und Lukas Teppler *** Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Trump Watch: https://www.handelsblatt.com/trump Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected]
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