Am Bahnhof Niederrad stehen seit Januar 100 Parkplätze exklusiv für Pendler zur Verfügung. Die Stadt Frankfurt setzt damit auf ein flexibles Abo-Modell. Seit dem 1. Januar können Pendler am Bahnhof Niederrad testweise 100 neue Park+Ride-Stellplätze nutzen. Die Stadt Frankfurt arbeitet dafür mit dem privaten Anbieter Apcoa zusammen, der die Flächen im Parkhaus "Aculeum" in der Hahnstraße zur Verfügung stellt. Die Stellplätze liegen nur wenige Schritte vom Bahnhof entfernt und sollen den Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn attraktiver machen. Über die S-Bahnlinien S7, S8 und S9 sowie Regionalbahnen, Straßenbahnen und Busse erreichen Parkende von dort in kurzer Zeit das Stadtzentrum. Das Parkhaus liegt nahe der A5 und ist rund um die Uhr geöffnet. Neue Parkplätze in Frankfurt über App buchbar Gebucht wird das Angebot per App oder über die Website von Apcoa Flow . Wer ein Deutschlandticket oder eine andere ÖPNV-Zeitkarte besitzt, kann ein flexibles Monatsabo für 20 Euro abschließen. Die Schranke im Parkhaus öffnet per Kennzeichenerkennung – ein Ticket braucht es nicht. Frankfurts Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert (Grüne) sagte, mit dem neuen Angebot wolle man "einen weiteren starken Anreiz schaffen, bequem vom Auto auf Bus und Bahn umzusteigen". Besonders wichtig sei dabei auch die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Privatwirtschaft, um neue P+R-Kapazitäten zu erschließen. Auch traffiQ-Geschäftsführer Tom Reinhold lobte den Standort als "direkten Gewinn" für Pendler, die sich schnelle Wege und einen einfachen Umstieg wünschten. Die neuen Stellplätze sind Teil des im Herbst vorgestellten P+R-Konzepts der Stadt. Es gehört zum Masterplan Mobilität und soll die Verkehrsbelastung in Frankfurt senken.