Basic-Fit: Daten von einer Million Mitglieder gestohlen

latest news headlines 6 std vor
Flipboard
Von einer IT-Panne bei der Fitnesskette Basic-Fit sind Millionen Mitglieder betroffen. Gestohlen wurden persönliche Daten wie Namen, Adressen und Bankdaten. Die börsennotierte Fitnesskette Basic-Fit ist zum Ziel eines unbekannten Angreifers geworden. Das teilt das niederländische Unternehmen in einer Nachricht an seine Mitglieder mit. Auf Anfrage der US-Seite "The Register" konkretisierte die Fitnesskette, dass bei dem Angriff die Daten von einer Million Mitgliedern gestohlen worden seien. Laut Basic-Fit befinden sich unter den Daten die Namen und Adressen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten sowie Bankverbindungen der Mitglieder. Passwörter seien nicht gestohlen worden. Ausweisdokumente speichere die Fitnesskette nicht in ihren Datenbanken, heißt es. MagentaTV: Millionen Nutzerdaten monatelang im Netz einsehbar IBAN-Leck: Banken legen sensible Daten offen "Die heruntergeladenen Daten betreffen aktive Mitglieder in mehreren Ländern", schreibt Basic-Fit in seiner Mitteilung. Allein in den Niederlanden seien rund 200.000 Mitglieder betroffen, heißt es. Laut "The Register" gehe es zudem um die Daten von Nutzern in Belgien , Luxemburg , Frankreich , Spanien und Deutschland. Behörde über den Angriff informiert Basic-Fit hat laut eigener Aussage "die zuständige Datenschutzbehörde" über den unbefugten Zugriff auf seine Datenbank informiert. Das System speichere die Besuche der Mitglieder in sämtlichen Studios des Unternehmens. "Der unbefugte Zugriff wurde durch unsere Systemüberwachung erkannt und innerhalb weniger Minuten nach der Entdeckung gestoppt", heißt es weiter. Es seien alle Mitglieder informiert worden, deren Daten betroffen seien, schreibt Basic-Fit. Das Unternehmen hat eine FAQ-Seite für seine Mitglieder veröffentlicht, auf der es über die Datenpanne informiert. Dort heißt es, dass bisherige Untersuchungen ergeben hätten, dass die gestohlenen Daten "nirgendwo im Internet verfügbar" seien. "Die Situation" werde mit externen Sicherheitsexperten aber weiterhin genau überwacht.
Aus der Quelle lesen