Der Triumph des FC Bayern gegen Real Madrid verlief bis in die Schlusssekunden dramatisch. Joshua Kimmich hofft, dass sein Sohn alles verfolgen durfte. Mit einem 4:3-Sieg gegen Real Madrid hat Bayern München das Halbfinale der Champions League erreicht. Kapitän Joshua Kimmich sprach nach dem Abpfiff nicht nur über das Spiel – sondern auch darüber, ob sein Sohn die Partie bis zum Ende verfolgen durfte. Bei Dazn sagte Kimmich: "Es war sehr viel Drama." Er wünschte sich, seine Frau Lina sei derweil zu Hause nicht allzu streng gewesen. "Ich glaube, es hat sich gelohnt, bis zum Ende zu gucken. Ich hoffe, alle Kinder in Deutschland durften ein bisschen länger wach bleiben", sagte der Bayern-Star: "Ich hoffe, meine Frau hat meinen Sohn ein bisschen länger schauen lassen." Und dann gab er dem Nachwuchs vor laufender Kamera den Auftrag zum Blaumachen. Am Donnerstag dürfe sein Sohn erst "zur dritten Stunde zur Schule". Im Halbfinale trifft Bayern auf Paris Saint-Germain – den amtierenden Champion in der Königsklasse. Kimmich sagte: "Ich glaube, jetzt treffen die beiden momentan besten Teams Europas im Halbfinale aufeinander." Paris sei "schon nicht schlecht in Form. Man muss schon sagen, die kommen immer zur Crunchtime [ Anm.: zur entscheidenden Zeit einer Saison oder eines Spiels ] in Form. Ich freue mich auf jeden Fall auf die beiden Spiele." Die Partien finden am 28. April und am 6. Mai statt.