Berlin: Demonstranten fordern "europäisches Seenotrettungsprogramm und sichere Fluchtwege"

2 monate vor


Demonstranten haben am Samstag in Berlin die Einrichtung eines europäischen Seenotrettungsprogramms für Migranten gefordert. Die Kundgebung lief unter dem Titel "Seenotrettung ist unverhandelbar". Bundesweit fanden ähnliche Veranstaltungen statt, an denen Tausende von Demonstranten teilnahmen. Die Organisatoren erklärten im Internet, dass sie mit den Protesten im Vorfeld der Bundestagswahl im September mehr Aufmerksamkeit auf das Thema lenken wollten. Auf der dazugehörigen Webseite heißt es: "Das Sterben geht unvermindert weiter, während europäische Staaten zivile Seenotrettungsorganisationen daran hindern, Menschen aus Seenot zu retten. Wir wollen gemeinsam für eine lücken- und bedingungslose europäische Seenotrettung und gegen die Kriminalisierung von geflüchteten Menschen und Helfer*innen in vielen Städten deutschlandweit sichtbar und laut sein!" Und weiter: "Allein in diesem Jahr ertranken bereits über 800 Menschen im Mittelmeer. Mehr als 14.000 Menschen wurden völkerrechtswidrig von der sogenannten Libyschen Küstenwache zurück nach Libyen gebracht, wo ihnen Folter und schwerste Menschenrechtsverletzungen drohen." Die Organisatoren fordern die Freigabe aller zivilen Rettungsschiffe, ein Ende der Unterstützung der Libyschen Küstenwache sowie aller Push- und Pullbacks. Stattdessen soll ein "europäisches Seenotrettungsprogramm etabliert" werden und so "sichere und legale Fluchtwege nach Europa eingerichtet" werden. Mehr auf unserer Webseite: https://de.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtde Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/de_rt_com Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/de_rt_com Folge uns auf Telegram: https://t.me/rt_de RT DE steht für eine Berichterstattung abseits des Mainstreams. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder ausgelassen wird.
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