Die Berliner Verkehrspolizei hat in einer Nachtschicht gezielt Tuning-Fahrzeuge und Raser ins Visier genommen. Ein Mann hatte es besonders eilig. In Berlin ist ein Mann über 50 km/h zu schnell mit seinem Auto unterwegs gewesen. Er fuhr laut Polizei 135 km/h bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Der Mann legte laut der Beamten eine kuriose Begründung vor: "Ich musste dringend auf Toilette". Das Bußgeld betrug den Angaben zufolge dennoch 1.120 Euro. Dazu kamen zwei Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot. Insgesamt konnte die Polizei nach eigenen Angaben sechs Fahrverbote nach mobilen Geschwindigkeitsüberwachungen aussprechen. Polizei kontrolliert: Raser und Tuner im Visier Die Berliner Polizei hatte die Verkehrskontrollen am Samstag und in der Nacht auf Sonntag in Charlottenburg-Wilmersdorf und Schöneberg durchgeführt. 13 Einsatzkräfte und vier Streifen – uniformiert und in Zivil – waren von 15 bis 3 Uhr unterwegs. Dabei lag der Fokus demnach nicht nur auf Raser, sondern auch auf getunten Fahrzeugen. Die Polizei stellte insgesamt 10 Fahrzeuge sicher. Als Gründe nannte sie unerlaubte technische Veränderungen, zu laute Auspuffanlagen sowie gravierende Mängel an Fahrwerk und Reifen. Laut Polizei posierte ein Fahrer trotz anwesender uniformierter Einsatzkräfte mehrfach mit lautem Auspuffknallen. Die Beamten stellten sein Fahrzeug sicher.