Bewaffnet Marsch soll den Opfern des "Tusla-Massakers" gedenken

5 monate vor


Hunderte afroamerikanische Demonstranten zogen am Samstag schwer bewaffnet durch Tulsa in Oklahoma, um der Opfer des "Tulsa-Massakers" vor 100 Jahren zu gedenken. Der Marsch wurde zum Teil durch den "Elmer 'Geronimo' Pratt Gun Club" aus Austin in Texas und von der "New Black Panther Party for Self-Defense" organisiert und sollte den schwarzen Bewohnern und Geschäftsleuten des Stadtteils Greenwood von Oklahoma Tribut zollen. In Tulsa starben zwischen dem 31. Mai und 1. Juni 1921 rund 300 Menschen, und der afroamerikanische Stadtteil Greenwood von Oklahoma wurde damals weitgehend zerstört. Auslöser der Unruhen war seinerzeit ein Bericht der Tulsa Tribune über einen angeblichen Vergewaltigungsversuch eines Schwarzen an einer Weißen. Daraufhin bildete sich ein weißer Lynchmob und setzte Greenwood in Brand und behinderte die Feuerwehr. Erst die später hinzu gerufene Nationalgarde konnte die Situation beruhigen, nahm aber nur schwarze Bürger aus Tulsa fest und brachte sie in ein provisorisches Internierungslager. Erst im Jahr 1997 richtete das Parlament von Oklahoma einen Untersuchungsausschuss über die Ereignisse ein. Eine genaue Opferzahl konnte aber nach 76 Jahren nicht mehr ermittelt werden. Jedoch wurden die Morde und die Zerstörung in einem Gesetz als begangenes Unrecht anerkannt. Mehr auf unserer Webseite: https://de.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtde Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/de_rt_com Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/de_rt_com Folge uns auf Telegram: https://t.me/rt_de RT DE steht für eine Berichterstattung abseits des Mainstreams. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder ausgelassen wird.
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