BLUTTAT in CELLE: Mann erschießt Frau und sich selbst

4 monate vor


Zwei Tote vor Amtsgericht: Mann erschießt Frau und sich selbst. Unweit des Celler Schlosses fallen Schüsse vor einem Gerichtsgebäude. Der Schütze - ein älterer Mann - tötet eine Frau und anschließend sich selbst. War der Hintergrund ein Rechtsstreit? Celle (dpa) - Auf dem Gelände des Amtsgerichts Celle hat ein Mann eine Frau und anschließend sich selbst erschossen. Das sagte Polizeisprecherin Birgit Insinger am Donnerstag. Die Schüsse seien in der Nähe des Eingangs gefallen. Nach Informationen der «Celleschen Zeitung» soll ein Rechtsstreit Hintergrund des Verbrechens sein. «Das könnte so gewesen sein. Es ist aber noch Bestandteil der Ermittlungen», sagte die Sprecherin. Noch sei unklar, ob die Tat mit einem Gerichtstermin im Zusammenhang gestanden habe. Die Polizeisprecherin konnte zunächst nicht sagen, ob es eine Beziehung zwischen Täter und Opfer gab. Ihr zufolge handelte es sich bei dem Schützen um einen älteren Mann, die getötete Frau sei im mittleren Alter. Die tödlichen Schüsse wurden laut Polizei am Donnerstagmorgen in der Zeit zwischen 10.00 Uhr und 10.20 Uhr abgefeuert. Zunächst war die Lage unklar. Polizisten sperrten die Mühlenstraße, an der das Amtsgericht liegt, nach der Alarmierung weiträumig ab. Es handele sich um eine der Hauptdurchgangsstraßen in Celle, sagte Insinger. Am Mittag war die Polizei mit einem Großaufgebot am Tatort. Beamte der Spurensicherung in weißen Kitteln trafen ein. Vor dem Eingang des Backsteingebäudes hatten die Ermittler ein kleines Zelt aufgebaut. Auch etwa 20 Einsatzfahrzeuge standen an der Straße. Ob Zeugen die Schussabgabe beobachtet haben, war ebenfalls zunächst unklar. Das Gelände sei nicht überall von der Straße aus einsehbar, sagte die Polizeisprecherin. Die 70 000-Einwohner-Stadt Celle liegt etwa 40 Kilometer nordöstlich von Hannover. Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza sagte: «Ich bin erschüttert und tieftraurig über diese schreckliche Tat in Celle.» Das Opfer sei jäh aus dem Leben gerissen worden, ihre Trauer und Anteilnahme gelte vor allem den Hinterbliebenen, sagte die CDU-Politikerin und verwies auf die Opferhilfeeinrichtungen, die bereit stehen, um die Betroffenen zu unterstützen. «In Gedanken bin ich auch bei den Wachtmeisterinnen und Wachtmeistern sowie den übrigen Beschäftigten des Amtsgerichts Celle. Sie mussten diese Tat zum Teil aus nächster Nähe miterleben», sagte Havliza weiter. Justiz-Staatssekretär Frank-Thomas Hett habe sich am Tatort ein Bild von der Lage gemacht. Zur Unterstützung der Beschäftigten sei das Einsatznachsorgeteam des niedersächsischen Justizvollzuges hinzugezogen worden. #Celle #Bluttat # Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Abonniere den WELT YouTube Channel http://bit.ly/WeltVideoTVabo Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q Unsere Reportagen & Dokumentationen http://bit.ly/WELTdokus Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8 WELT Nachrichtensender auf Instagram https://bit.ly/IGWELTTV WELT auf Instagram http://bit.ly/2X1M7Hk In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen. Danke für Eurer Verständnis - das WELT-Team Video 2021 erstellt
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