Bundesliga: Bayern-Verfolger RB Leipzig lässt gegen Gladbach Punkte liegen

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Gladbach und Leipzig liefern sich über 90 Minuten ein enges Duell. Am Ende gibt es weder Sieger noch Tore. Bayern-Verfolger RB Leipzig hat in der Fußball-Bundesliga Punkte liegengelassen. Am Freitagabend kam Rasenballsport bei Borussia Mönchengladbach nicht über ein 0:0 hinaus. Dabei konnten die Leipziger trotz auch eigener Chancen über das Remis noch froh sein, denn in der 47. Minute erkannte der VAR einen Gladbacher Treffer aufgrund einer hauchzarten Abseitsposition zunächst ab, in der 74. Minute meldete sich der Videoassistent dann nach einem Elfmeterpfiff für Gladbach, woraufhin Schiedsrichter Timo Gerach den Strafstoß zurücknahm. Durch das Unentschieden liegt Leipzig mit 26 Punkten fünf Zähler hinter den Bayern vorerst weiter auf Platz zwei, könnte am Samstag aber von Leverkusen verdrängt werden. Gladbach findet sich mit 13 Punkten auf Rang elf wieder. So lief das Spiel Die Partie begann zunächst mit Fan-Protesten gegen die von der Politik geforderten schärferen Sicherheitsmaßnahmen. Auch im Borussia-Park blieb es wie in den Stadien am vergangenen Wochenende zwölf Minuten ruhig. Auf Transparenten forderten die Anhänger: "Keine Beschlüsse gegen unsere Fankultur". Später sangen sie: "Ihr macht unseren Sport kaputt". Nach dem Ende der Schweigephase erwachten auch die Gladbacher Spieler, die sich gegen den Tabellenzweiten konzentriert, gut gestaffelt und mit mutigem Offensivspiel präsentierten. Borussias Trainer Eugen Polanski hatte auf die zuletzt erfolgreiche Elf gesetzt und nahm keine Änderungen vor. Die genesenen Offensivspieler Tim Kleindienst und Robin Hack blieben wie erwartet auf der Bank. Leipzigs Chefcoach Ole Werner musste wegen der Verletzung von Jung-Nationalspieler Assan Ouedraogo im zentralen Mittelfeld umstellen. Dafür rückte Xaver Schlager in die Startformation. Ansonsten setzte der Trainer auf die zuletzt erfolgreiche Formation. Allerdings verteidigte sein Team gegen die spielbestimmenden Gastgeber sehr tief und ließ wenig Chancen zu. Gefährlich wurde Leipzig immer bei Kontern und wenn der f Antonio Nusa beteiligt war. Ein Distanzschuss von Torjäger Christoph Baumgartner (36. Minute) war bis zu diesem Zeitpunkt die gefährlichste Torszene. Auf der anderen Seite organisierte Florian Neuhaus in seinem 200. Bundesligaspiel ein geordnetes Angriffsspiel, Torchancen blieben allerdings in beiden Strafräumen Mangelware. Das änderte sich nach der Pause. Doch der Treffer von Franck Honorat nach einem schönen Angriff über Neuhaus und Rocco Reitz wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Danach kurbelten die Gastgeber ihr Offensivspiel an und kamen zu einigen guten Szenen. Am Ende hatten die Gäste in Péter Gulácsi einen sicheren Schlussmann, der im entscheidenden Moment auf dem Posten war und seinem Team den Punktgewinn festhielt. Pech für Leipzig, dass RB-Kapitän David Raum (80.) mit seinem Schuss nur Latte und Pfosten traf.
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