Bundesliga: FC Bayern rettet Remis gegen Heidenheim in letzter Sekunde

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Gegen den 1. FC Heidenheim startete der FC Bayern mit einer B-Elf und geriet in Rückstand. Ein Star konnte die Pleite in letzter Sekunde mit viel Glück verhindern. Der FC Bayern München hat einen Patzer in der Generalprobe für das Rückspiel im Champions-League-Halbfinale nur knapp verhindert und in der Bundesliga gegen den 1. FC Heidenheim in letzter Sekunde ein 3:3-Remis erreicht. Bayern-Trainer Vincent Kompany hatte dabei zahlreiche Wechsel in der Startelf vorgenommen. Die B-Elf geriet in Halbzeit eins durch Tore von Budu Zivzivadze (22. Minute) und Eren Dinkçi (31.) in Rückstand. Noch vor der Pause verwandelte Leon Goretzka einen direkten Freistoß jedoch zum Anschlusstreffer (44.). Nach der Pause kamen dann unter anderem Joshua Kimmich , Luis Díaz , Michael Olise und Harry Kane ins Spiel, doch es war wieder Goretzka (57.), der den Ausgleich besorgte. Die Wende war das jedoch nicht, im Gegenteil: Zivzivadze schoss Heidenheim in der 76. Minute wieder in Führung. Erst in der 10. Minute der Nachspielzeit konnte Michael Olise nochmals ausgleichen, als sein Schuss vom Pfosten gegen den Rücken von Heidenheim-Keeper Diant Ramaj prallte und von da ins Tor. Durch den späten Ausgleich verpasste es Heidenheim bis auf einen Punkt an Relegationsplatz 16 heranzuspringen, doch auch der vorzeitige Abstieg ist in dieser Woche vorerst vom Tisch. So lief das Spiel: Kompany veränderte sein Team mit Blick auf Mittwoch auf sieben Positionen. Schon vergangene Woche hatte der Bayern-Coach in Mainz acht Wechsel in seiner Startelf vorgenommen, was beinahe schiefgegangen wäre (4:3 nach 0:3). Der FCH kämpfte indes um seine kleine Chance auf den Klassenerhalt. Schmidt gab sich wie immer trotz der Mammutaufgabe kämpferisch. Es gebe "nichts Schlimmeres, als wenn man vor dem Spiel schon irgendwas abschenkt. Das sind nicht wir", sagte er. Doch zunächst dominierten die Bayern trotz der XXL-Rotation. Chancen waren jedoch zunächst Mangelware. Dafür zeigte sich der FCH effektiv: Gleich die erste Möglichkeit führte zum Tor. Die Bayern-Defensive wirkte nach einem zunächst abgewehrten Eckball schläfrig. Dinkçi und Bayern-Leihgabe Arijon Ibrahimović hatten kurz drauf sogar weitere gute Möglichkeiten gegen wacklige Münchner, ehe Dinkci eine Unachtsamkeit von Jonathan Tah nach einem weiten Pass eiskalt ausnutzte. Der Rekordmeister tat sich dagegen weiter schwer, gefährlich zu werden. Auch Musiala konnte kaum Akzente setzen. So führte ein Freistoß von Goretzka zum Tor. Durch die prominenten Wechsel zur Pause erhöhte sich der Bayern-Druck. Vor dem Tor von Diant Ramaj war nun plötzlich reichlich Betrieb. Nach einer Ecke staubte Goretzka ab. Kimmich traf kurz darauf nur die Latte. Glück hatten die Bayern allerdings, als Neuer-Vertreter Jonas Urbig gegen Dinkçi bei einem der wenigen FCH-Konter erstklassig parierte (68.). Gegen Siwsiwades Schuss in den Winkel war er jedoch machtlos, mit der letzten Aktion glichen die Bayern aus.
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