Gegen RB Leipzig musste Lukas Ullrich früh vom Platz – und brach in Tränen aus. Jetzt äußert er sich zu dem Vorfall. Bundesliga-Profi Lukas Ullrich von Borussia Mönchengladbach hat sich zu seiner tränenreichen Auswechslung im Bundesligaspiel am Samstag gegen RB Leipzig (0:1) geäußert. Auf Instagram schrieb der 22-Jährige am Sonntag: "Gestern war nicht mein Tag. So einen Auftritt habe ich in meiner bisherigen Laufbahn noch nicht erlebt." Nur 33 Minuten gespielt : Bundesliga-Spieler weint nach Auswechslung Ullrich war im Spiel gegen Leipzig bereits nach 33 Minuten ausgewechselt worden. Grund dafür war aber keine Verletzung, sondern seine Leistung. Er hatte große Probleme gegen seinen Leipziger Gegenspieler Yan Diomandé, der ihn ein ums andere Mal schlecht aussehen ließ. Gladbach-Coach Eugen Polanski reagierte deshalb und tauschte Ullrich gegen den Schweden Hugo Bolin aus. Ullrich weinte nach seiner Auswechslung, war augenscheinlich schwer enttäuscht. Mitspieler sprechen Ullrich Mut zu In seinem Instagram-Beitrag äußerte er sich selbstkritisch: "Ich weiß, dass ich es besser kann, und auch wenn meine Fehler ohne Folgen geblieben sind, ärgert mich meine Leistung sehr", schrieb er. "Aber im Fußball und im Leben gehören Fehler dazu, wichtig ist, dass man Verantwortung übernimmt, daraus lernt und wieder aufsteht", gab er sich kämpferisch. Ullrich bedankte sich bei Fans, Trainerteam, Mannschaft, Familie und Freunden für die Unterstützung, die er erhalten habe. Seinen Beitrag schloss er mit den Worten: "Ich werde weiter hart arbeiten und stärker zurückkommen. Gemeinsam." Unter dem Post meldeten sich auch einige Mitspieler Ullrichs zu Wort. So postete Nico Elvedi zwei aufmunternde Emojis. Haris Tabakovic schrieb: "Immer weiter" und setzte ein Handschlag-Emoji und eine Flamme hinzu.