Bundesliga: Krimi in der Schlussphase – Stuttgart ringt Köln nieder

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Gegen die Rheinlänger geht der VfB zwar in Führung, dann aber ändert sich der Spielverlauf. Am Ende wird es dramatisch. Ein hartes Stück Arbeit für den VfB Stuttgart : Im Topspiel des 22. Spieltags gegen den 1. FC Köln siegten die Schwaben nach einer umkämpften Partie am Ende doch deutlich 3:1 (1:0). Ermedin Demirović wurde mit zwei Treffern (15., 84.) zum Matchwinner für die Gastgeber, nachdem Köln sich durch eine im Spielverlauf zunehmend stärkere Leistung den späten Ausgleich durch Ragnar Ache (79.) verdient hatte. Es reichte aber nicht. Deniz Undav (90.+2) setzte den Schlusspunkt für Stuttgart. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß meldete sich damit eine Woche nach dem 1:2 beim FC St. Pauli im Rennen um die Champions-League-Ränge zurück. So lief das Spiel Bei Regen waren die Schwaben auch ohne Schlüsselspieler Angelo Stiller in Hälfte eins die aktivere Mannschaft. Nach seiner Erkältung hatte es für den Taktgeber nur für die Ersatzbank gereicht. Auf dem Rasen rückte Deniz Undav schnell in den Fokus, als er bereits nach 70 Sekunden allein vor Torhüter Marvin Schwäbe die Riesenchance auf das 1:0 liegen ließ. In seinem 100. Pflichtspiel für den VfB versuchte Undav den Ball über den Keeper zu lupfen, blieb aber an Schwäbe hängen und hätte wohl lieber eine andere Variante gewählt. Gut zehn Minuten später machte es sein Offensiv-Kollege Demirović dann besser und belohnte das Heimteam für seine Überlegenheit. Eine Flanke von Chris Führich hinter die Abwehrreihe legte Jamie Leweling im Strafraum per Kopf für den Torjäger ab. Demirović vollendete per Direktabnahme. Die Kölner kamen mit zunehmendem Spielverlauf in Hälfte eins besser ins Spiel, blieben aber in Summe zu ungefährlich. Der FC startete besser in die zweite Hälfte und verstärkte seine Offensivbemühungen. Vor dem Tor waren die Gäste aber lange nicht zwingend genug, so landete der Abschluss von Marius Bülter aus der Drehung deutlich neben dem Tor (59.). Der Ausgleich fiel dann durchaus verdient. Einen Pass vom Stuttgarter Abwehrchef Jeff Chabot landete bei den Gästen. Ache blieb vor VfB-Keeper Alexander Nübel cool. Doch wenige Minuten später unterstrich Demirović mit seinem zweiten Treffer doch noch die Heimstärke der Schwaben. Mit dem Tor von Undav war das Spiel endgültig entschieden.
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