Zum Auftakt ins Jahr 2026 tun sich die Dortmunder bei der Eintracht lange schwer. Dabei startet die Partie optimal für den BVB. Dann aber wird es zeitweise hitzig. Borussia Dortmund hat durch ein Tor in der Nachspielzeit einen Fehlstart ins Jahr 2026 verhindert und ein 3.3 (1:1) bei Eintracht Frankfurt gerettet. Maximilian Beier (10.) und Felix Nmecha (68.) brachten die Gäste zweimal in Führung, die Eintracht kam jedoch durch Can Uzun (22. / Foulelfmeter) und Younes Ebnoutalib (71.) jeweils zurück, ausgerechnet der eingewechselte Ex-Dortmunder Mo Dahoud (90.+2) stellte die Weichen schon auf einen Frankfurter Sieg, ehe Carney Chukwuemeka den BVB doch noch rettete (90.+6). Trotzdem könnte Spitzenreiter FC Bayern (aktuell 41 Punkte) mit einem Sieg am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg dem Tabellenzweiten Dortmund (nun 33 Punkte) auf elf Zähler davonziehen. So lief das Spiel Bei regnerischen, aber von Schnee befreiten Bedingungen sorgte der BVB für das erste Highlight. Nico Schlotterbecks traumhafter Diagonalpass fand Julian Ryerson, der direkt flankte und den freistehenden Beier am ersten Pfosten bediente. Die Eintracht reagierte und drückte mehr nach vorne, Uzuns Schuss ließ Kobel zur Seite abprallen (17.). Die Dortmunder halfen in Person von Serhou Guirassy mit, die SGE ins Spiel zu bringen. Der Stürmer trat nach einem Einwurf Eintracht-Kapitän Robin Koch in die Kniekehle, Uzun verwandelte den fälligen Strafstoß souverän. Die Partie wurde härter, beide Teams gingen robust in die Zweikämpfe und hielten sich so gegenseitig von den Toren fern. Zufallstor zum zwischenzeitlichen 2:1 Dem BVB fiel es schwer, in der Offensiv den Rost der Winterpause aus den Knochen zu bekommen. Die beste Chance nach dem Treffer ergab sich nach einem Freistoß, Santos hielt den Kopfball von Schlotterbeck aber stark (40.). Die Eintracht kam aktiver aus der Kabine, doch die Führung verpasste der BVB. Daniel Svensson fiel ein geblockter Querpass wieder vor die Füße, der Verteidiger war allerdings davon überrascht und verfehlte das freie Tor (52.). Es ging nun hin und her, auf der Gegenseite zog Knauff nach einem Konter über Ebnoutalib auf die kurze Ecke, Kobel parierte (54.). Dortmund kam zu besseren Chance, doch Nmechas Führungstreffer aus der Distanz war eher ein Zufallsprodukt. Arthur Theate klärte den Ball vor die Füße des Mittelfeldspielers, Hugo Larsson fälschte den Schuss unhaltbar für Santos ab. Beinahe im direkten Gegenzug schickte der eingewechselte Neuzugang Arnaud Kalimuendo Ebnoutalib auf die Reise, der vor Kobel cool blieb. In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse.