BUNDESTAGSWAHL 2021: So umgarnt Die Linke die SPD - Söder warnt vor Koalition "SED-Nachfolgepartei"

1 monat vor


Die Linke hat erneut für ein Regierungsbündnis mit SPD und Grünen nach der Bundestagswahl geworben. «Es gibt in diesem Land eine Mehrheit, die Ungleichheit und Armut nicht länger hinnehmen will», heißt es in einem Vorschlag für ein «Sofortprogramm», das die Partei am Montag vorlegte. Man könne nicht noch einmal vier Jahre so weitermachen, sagte die Co-Chefin und Spitzenkandidatin der Partei, Janine Wissler, im ZDF-«Morgenmagazin». «Und da, finde ich, sollten SPD, Grüne und Linke gemeinsam nach der Wahl, wenn es eine Mehrheit gibt, sehr ernsthaft sondieren, ob man sie nutzen kann.» In dem Papier, das die Linke vorlegte, sind wesentliche Teile ihres Wahlprogramms noch einmal zusammengefasst: Höherer Mindestlohn, eine Kindergrundsicherung, höhere Renten, weniger Steuern für geringe und mittlere Einkommen, Vermögensabgabe und Vermögenssteuer, Mietenstopp, Klimaschutz. Wissler sagte Richtung SPD, solche Themen seien mit Union und FDP nur schwer umzusetzen. Spitzenpolitiker der Union warnen vor einem «Linksrutsch» und verlangen von der SPD, eine Koalition mit der Linken auszuschließen. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat ein klares Bekenntnis zur Nato zur Bedingung für alle potenziellen Koalitionspartner gemacht. Die Linke strebt grundsätzlich eine Auflösung der Nato und «ihre Ersetzung durch ein kollektives Sicherheitssystem unter Beteiligung Russlands» an. #wahlkampf #bundestagswahl #kanzlerkandidaten Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Abonniere den WELT YouTube Channel http://bit.ly/WeltVideoTVabo Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q Unsere Reportagen & Dokumentationen http://bit.ly/WELTdokus Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8 WELT Nachrichtensender auf Instagram https://bit.ly/IGWELTTV WELT auf Instagram http://bit.ly/2X1M7Hk In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen. Danke für Eurer Verständnis - das WELT-Team Video 2021 erstellt
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