Bundestagswahlkampf: Reaktionen auf das Triell zwischen Laschet, Scholz und Baerbock

4 monate vor


AfD, FDP und Linke haben Kritik an den Themen des zweiten Triells um das Kanzleramt geübt. "Über die wirklichen Probleme der Deutschen hat man kaum gesprochen", sagte AfD-Fraktionschef Chrupalla im ZDF. Es sei wenig um Rente und Steuern gegangen, die hohe Inflation sei "mit keinem Wort erwähnt" worden. FDP-Chef Lindner vermisste vor allem das Thema Bildung. "Beim Triell ging es um viel Geld, das verteilt werden soll", schrieb Lindner auf Twitter. Es hätten aber Ideen gefehlt, "wie wir unsere Wirtschaft nach der Krise stärken, um überhaupt die Mittel für Soziales und Ökologisches zu gewinnen". Linken-Fraktionschef Bartsch nannte den Dreikampf "insgesamt enttäuschend". Themen wie "gute Arbeit, Kinderarmut, Inflationsentwicklung, gleiche Lebensverhältnisse in Ost-West" hätten keine Rolle gespielt, schrieb Bartsch auf Twitter. Triell-Interview mit Frank Brettschneider (Kommunikationswissenschaftler): https://www.tagesschau.de/inland/btw21/brettschneider-interview-101.html
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