Der BVB liefert zum Start ins neue Jahr eine durchwachsene Leistung, nach 90 Minuten steht ein 3:3 bei Eintracht Frankfurt. Ein Leistungsträger bleibt dabei vieles schuldig. Die Einzelkritik. Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund haben am Freitagabend das Bundesliga-Jahr 2026 mit einem spektakulären Spiel eröffnet. Nach 90 packenden Minuten plus Nachspielzeit trennten sich die beiden Mannschaften mit 3:3 (1:1) . "Wenn man ein Spiel so kontrolliert, so Chancen hat und nicht gewinnt, ist das nicht gut. Wir hatten sehr gute Phasen, aber als Borussia Dortmund möchten wir dieses Spiel natürlich gewinnen", ärgerte sich Dortmunds Felix Nmecha nach dem Schlusspfiff. Denn die Gäste lagen zweimal vorne: Nationalspieler Maximilian Beier hatte den BVB bereits in der zehnten Minute in Führung gebracht, die Hausherren antworteten nach einem Foul von Serhou Guirassy an Robin Koch aber nur zwölf Minuten später vom Punkt aus. Nach dem Seitenwechsel legte der BVB dann wieder vor, Felix Nmechas abgefälschter Schuss landete im Tor (68.). Kurios: Es war zwar bereits sein zehntes Bundesliga-Tor, aber das erste in einem Auswärtsspiel. BVB-Profi Nmecha ärgert sich über verpassten Sieg Eintracht Frankfurt fand abermals eine schnelle Antwort, Winterzugang Younes Ebnoutalib traf drei Minuten nach dem 1:2 zum erneuten Ausgleich. In der Nachspielzeit überschlugen sich dann die Ereignisse: Mahmoud Dahoud brachte die SGE in Führung (90.+2), Carney Chukwuemeka markierte im Gegenzug mit dem 3:3-Ausgleich den Schlusspunkt (90.+6). Der Joker gehörte damit am Ende zu den besten Dortmundern. Wer auf Seiten der Schwarz-Gelben noch überzeugen konnte – und wer nicht – lesen Sie oben in der Fotoshow oder hier. Für den BVB geht es bereits am Dienstag mit einem Heimspiel gegen Werder Bremen weiter (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei t-online), auch Frankfurt ist dann schon wieder im Einsatz, reist zum VfB Stuttgart (ab 18.30 Uhr im Liveticker bei t-online.)