Zwei Tage vor dem zweiten Duell suspendiert die Uefa Benfica-Profi Prestianni. Er soll im Hinspiel Reals Vinícius Júnior rassistisch beleidigt haben. Lissabon will Protest einlegen. Die Uefa hat Gianluca Prestianni von Benfica Lissabon nach einem mutmaßlich rassistischen Vorfall im Champions-League-Playoff-Spiel gegen Real Madrid vorläufig gesperrt. Der argentinische Spieler soll Vinícius Júnior beleidigt haben, was zu einer zehnminütigen Spielunterbrechung führte. WM 2026: Trainer von DFB-Gegner Curaçao tritt zurück – Nachfolger fix Benfica Lissabon will gegen die Sperre von Prestianni Berufung einlegen. Der Klub erklärte auf seiner Homepage, dass die Fristen für das Rückspiel der Champions-League-Playoffs kaum praktische Auswirkungen haben dürften. Die Uefa begründete die vorläufige Sperre mit einem möglichen Verstoß gegen Artikel 14 der Uefa-Disziplinarordnung, der diskriminierendes Verhalten betrifft. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, als Vinícius Júnior nach seinem Tor zum 1:0-Sieg und dem anschließenden Jubel nach eigenen Angaben rassistisch beleidigt wurde. Prestianni soll den brasilianischen Spieler als "Affe" bezeichnet haben, was der Argentinier bestreitet. Er hielt sich während der Szene das Trikot vor den Mund. Mourinho kritisierte Vinicius Junior Die Partie wurde gemäß Protokoll für zehn Minuten unterbrochen. Nach dem Spiel kritisierte Benfica-Coach José Mourinho das Verhalten von Vinícius Júnior nach dessen Tor. Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany äußerte sich in einer fast zwölfminütigen Rede zu den Ereignissen und kritisierte Mourinho. Eine direkte Reaktion von Mourinho auf diese Kritik blieb aus. Benfica Lissabon betonte in einer Stellungnahme sein "unerschütterliches Engagement im Kampf gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung". Diese Werte seien Teil der historischen Identität des Klubs und spiegelten sich in seinem täglichen Handeln wider.