Christian Ulmen wehrt sich gegen Deepfake-Vorwürfe

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Christian Ulmen weist über seinen Anwalt Vorwürfe zurück, die öffentlich gegen ihn erhoben wurden – und kündigt erneut rechtliche Schritte an. Der Anwalt von Schauspieler Christian Ulmen , Christian Schertz, hat Deepfake-Vorwürfe gegen seinen Mandanten zurückgewiesen. "Unser Mandant hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet. Entsprechende Darstellungen sind falsch", teilte Schertz in einer schriftlichen Erklärung am Freitag mit. "Nach derzeitiger Kenntnis wird dieser Vorwurf, anders als teilweise verlautbart, auch überhaupt nicht erhoben. Mit der aktuell geführten Debatte über Strafbarkeitslücken bei Deepfake-Pornografie stehen die Geschehnisse mithin in keinem Zusammenhang", erklärte der Medienanwalt. Staatsanwaltschaft äußert sich: Plötzliche Wende im Fall Fernandes Tatsächlich wirft die Ex-Frau von Ulmen, die Moderatorin Collien Fernandes , dem Schauspieler im "Spiegel" vor, Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und darüber pornografische Darstellungen verbreitet zu haben. Das Nachrichtenmagazin zitiert Fernandes mit: "Mir wurde über Jahre mein Körper geklaut." Auch den Vorwürfen der häuslichen Gewalt, die im "Spiegel" thematisiert wurden, widerspricht Christian Schertz im Namen seines Mandanten. Es habe "keinerlei einseitige Gewalthandlungen und/oder Bedrohungen" von Christian Ulmen gegeben. Es handele sich viel mehr um "beidseitige Verfehlungen", denn Collien Fernandes sei "im Zuge desselben Geschehens durch die spanische Polizei nachweislich wegen körperlicher Gewalt an unserem Mandanten, der eine Verletzung am Hals aufwies, vorübergehend festgenommen worden", heißt es in der Erklärung. Dass ihr Ex-Mann sich in dieser Debatte um sexualisierte Gewalt nun selbst als Opfer darzustellen versucht, will Collien Fernandes nicht unkommentiert lassen. Kurz nach der Veröffentlichung des Schreibens meldete sie sich auf Instagram zu Wort und zeigt sich fassungslos . Gerichtliche Schritte gegen Berichterstattung Schertz kündigte zugleich an, aktuell gegen die "initiale Berichterstattung" des "Spiegel"-Magazins gerichtliche Schritte einzuleiten. Denn "Kernpunkte der Berichterstattung über unseren Mandanten sind damit nachweislich unvollständig und falsch. Die Berichterstattung ist daher nunmehr Gegenstand einer gerichtlichen Auseinandersetzung." Derweil sind in Deutschland Ermittlungen gegen Christian Ulmen eingeleitet worden. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe gab am Freitag bekannt, wegen des Vorwurfs der Nachstellung gegen ihn zu ermitteln. Diese neue juristische Entwicklung lässt Ulmens Anwalt Christian Schertz in seiner Mitteilung komplett unerwähnt.
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