Collien Fernandes: Micky Beisenherz sieht Fehler bei sich

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Seit Tagen gehen Prominente an die Öffentlichkeit und solidarisieren sich mit Collien Fernandes. So auch Micky Beisenherz. Die Enthüllungen im Fall Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen hat das Schweigen in der Promiszene gebrochen. Seit der aufwendigen "Spiegel"-Recherche, in dessen Zuge die schweren Vorwürfe der Schauspielerin publik wurden, sind viele Persönlichkeiten an die Öffentlichkeit gegangen. Auch Micky Beisenherz äußert sich. In seinem Podcast "Apokalypse & Filterkaffee" sagt er: "Es tut mir wirklich extrem leid, was Collien Fernandes da erleiden musste. Das ist wirklich fürchterlich. Es tut mir auch wahnsinnig leid für das gemeinsame Kind." Collien Fernandes und Christian Ulmen haben eine Tochter, sie wurde 2012 geboren. Micky Beisenherz ist überzeugt: "Da ist Therapie auf allen Seiten nötig, um das irgendwie wieder geradezubiegen." Micky Beisenherz sieht Fehler bei sich Micky Beisenherz traf Collien Fernandes nur weniger Tage vor Veröffentlichung der "Spiegel"-Recherche. Die "Traumschiff"-Darstellerin war bei ihm zu Gast in der Talkshow "Kölner Treff". Schon da sprach sie über die sexualisierte Gewalt, die sie erlebt hat – nannte zu dem Zeitpunkt aber nicht den Namen des mutmaßlichen Täters. Micky Beisenherz sagt rückblickend: "Und wieder mal bin ich schuld. Ich musste mir nämlich von der Redaktion – völlig zu Recht – vorwerfen lassen, dass ich mich zu lange am 'Traumschiff' aufgehalten habe – natürlich aus persönlichem Interesse – und das Thema Deepfake, mit dem sie auch bei uns in der Sendung war, ein bisschen zu kurz behandelt habe, weil mir die Zeit fehlte." Der Moderator schließt sich der öffentlichen Meinung an, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt: "Es ist ein gesellschaftliches Problem. Es ist ein männliches Problem. Denn wann immer wir von solchen Fällen hören, sind es fast immer Männer, die Frauen auf die eine oder andere Art und Weise degradieren." Er wünscht sich für alle Beteiligten "irgendeine Form von Heilung". "Digitale Vergewaltigung" Collien Fernandes hatte zunächst im "Spiegel" schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben und bestimmte Vorhaltungen eidesstattlich versichert. Anschließend äußerte sie sich auch auf ihrem Instagram-Account. Demzufolge soll Ulmen über Jahre hinweg digital gefälschtes sexuelles Bildmaterial von ihr im Netz verbreitet haben. Aus ihrer eidesstattlichen Erklärung geht auch hervor, dass er gegenüber hunderten von Männern im Netz ihre Identität angenommen und diesen Männern in ihrem Namen sexuelle Avancen gemacht haben soll. Fernandes sprach unter anderem von "digitaler Vergewaltigung". "Lasst uns laut sein": Collien Fernandes meldet sich erneut – und macht Ankündigung Fernandes gegen Ulmen: Ein Mann spielt eine Doppelrolle "Es kotzt mich an": ZDF-Star Sebastian Ströbel findet deutliche Worte t-online hat Christian Ulmen sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe um eine Stellungnahme gebeten. Diese blieb unbeantwortet. Der Schauspieler selbst schweigt bisher zu den Vorwürfen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Sein Rechtsbeistand, der Promi-Anwalt Christian Schertz, nennt die Veröffentlichungen des "Spiegel" in einer presserechtlichen Information "unwahre Tatsachen aufgrund einseitiger Schilderung". Weitere Details zu den Vorwürfen lesen Sie hier. Derweil bestätigte das Bezirksgericht in Palma die Ermittlungen auf Anfrage von t-online. "Das Verfahren ist noch im Gange", sagte Gerichtssprecherin Agnès Antich Andreu, die Ermittlungen befänden sich "in einer sehr frühen Phase".
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