Collien Fernandes: Staatsanwaltschaft will Fall Ulmen abgeben

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Ist bald eine andere Staatsanwaltschaft nach einer Anzeige der Schauspielerin Collien Fernandes zuständig? Die Behörde in Itzehoe hat sich nun an Kollegen gewandt. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe will ihre Ermittlungen nach einer Strafanzeige von Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes abgeben. "Wir haben die Akten der Staatsanwaltschaft in Potsdam mit der Bitte um Übernahme des Verfahrens übersandt", sagte Oberstaatsanwalt Peter Müller-Rakow der Deutschen Presse-Agentur. "Da sich durch die hiesige Prüfung bezüglich der vorgeworfenen Handlungen Hinweise auf mögliche Tatorte im dortigen Bezirk ergeben haben." Fernandes und ihr Ex-Partner, der Schauspieler Christian Ulmen , hatten vor ihrem Umzug 2023 nach Mallorca in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam gewohnt. Nähere Angaben zu den Hinweisen auf mögliche Tatorte machte Oberstaatsanwalt Müller-Rakow aber nicht. Der Vorgang bedeute nicht, dass das Verfahren eingestellt sei, sagte er. Die Staatsanwaltschaft Potsdam müsse dieses Ersuchen aus Itzehoe nach Eingang prüfen. "Eine Prüfung kann in beide Richtungen ausgehen." Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Potsdam sagte am Nachmittag, wie lange das dauere, sei unklar. "Wir wissen nicht, wie umfangreich das Verfahren ist." Noch seien die Papierakten auch nicht bei der Staatsanwaltschaft in Potsdam eingegangen. Wegen aktueller Vorwürfe: Collien Fernandes reiste frühzeitig vom "Traumschiff" ab Anzeige im November 2024 gestellt Die Behörde in Schleswig-Holstein hatte ihre zwischenzeitlich eingestellten Ermittlungen nach einem "Spiegel"-Bericht wieder aufgenommen. In dem Bericht hatte Fernandes schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Partner, den Schauspieler Christian Ulmen, erhoben. Christian Ulmen wird von seiner Ex-Frau Collien Fernandes vorgeworfen, über Jahre Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und darüber mit zahlreichen Männern kommuniziert zu haben. Er soll laut Fernandes digital generierte pornografische Inhalte, die ihr ähnelten, verbreitet haben. Es gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung. Sein Anwalt Christian Schertz kündigte an, gegen die "initiale Berichterstattung" des "Spiegels" gerichtliche Schritte einzuleiten. Nach früheren Angaben der Itzehoer Staatsanwaltschaft hatte die Geschädigte im November 2024 bei der Polizei in Berlin Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Eine ihr unbekannte Person solle unberechtigt Fake-Accounts erstellt und betrieben haben.
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