Schwere Steuerhinterziehung beginnt bei 50.000 Euro. Die LBBW verursachte mit Cum-Ex-Geschäften einen Schaden von 150 Millionen Euro. Bei diesen Aktienkreisgeschäften mit (cum) und ohne (ex) Dividende ging es den Beteiligten ausschließlich darum, sich nicht bezahlte Kapitalertragsteuern erstatten zu lassen. Als die LBBW ertappt wurde, zahlte sie das Geld – samt Zinsen 200 Millionen Euro – zurück. Für die Verantwortlichen, die Boni kassierten, folgten keine Konsequenzen. Dem Handelsblatt liegt ein bislang nicht veröffentlichter Bericht der Stuttgarter Steuerfahndung vor. Er legt nahe, dass es in Baden-Württemberg neben dem Steuerskandal auch ein Justizversagen gibt. Bei Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativreportern Sönke Iwersen und Volker Votsmeier über den Fall. „Laut Bericht der Steuerfahndung hätte der ganze Vorstand die Ertragssprünge erkennen müssen“, sagt Iwersen. Doch trotz der klaren Indizien brauchte die Staatsanwaltschaft zwölf Jahre, um eine Anklage vorzulegen. Verfahren gegen Vorstände stellten die Ermittler ein. Mehr über den Fall erfahren Sie auch in folgenden Artikeln: Steuern: Cum-Ex bei der LBBW – die Großen lässt man laufen (https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/cum-ex/steuern-cum-ex-bei-der-lbbw-die-grossen-laesst-man-laufen/100188972.html) Kommentar: Die Anklage im Cum-Ex-Verfahren bei der LBBW ist eine Frechheit (https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-anklage-im-cum-ex-verfahren-bei-der-lbbw-ist-eine-frechheit/100189754.html) Moderiert von Ina Karabasz Produziert von Christian Heinemann Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Die Veranstaltung in Düsseldorf ist leider bereits ausverkauft. Für Berlin gibt es hier (https://www.eventim.de/eventseries/handelsblatt-crime-live-die-letzten-48-stunden-wirecard-4042791/?srsltid=AfmBOorPZ72V-1WcXJCapuq3uOW95PoDeXkpw63YDbJYzu87R7LnTQw8) aber noch Tickets. Angebot bis zum 23.02.2026: 40% Rabatt auf alle Handelsblatt-Jahresabos sowie auf das Wirtschaftsabo, welches – ganz neu – Handelsblatt und WirtschaftsWoche in einem Digitalabo vereint. Jetzt sichern unter: handelsblatt.com/wissen2026 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit (https://www.handelsblatt.com/zufriedenheit) Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen (https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen)
Cum-Ex bei der LBBW – die Chefetage bleibt verschont
Schwere Steuerhinterziehung beginnt bei 50.000 Euro. Die LBBW verursachte mit Cum-Ex-Geschäften einen Schaden von 150 Millionen Euro. Bei diesen Aktienkreisgeschäften mit (cum) und ohne (ex) Dividende ging es den Beteiligten ausschließlich darum, sich nicht bezahlte Kapitalertragsteuern erstatten zu lassen. Als die LBBW ertappt wurde, zahlte sie das Geld – samt Zinsen 200 Millionen Euro – zurück. Für die Verantwortlichen, die Boni kassierten, folgten keine Konsequenzen. Dem Handelsblatt liegt ein bislang nicht veröffentlichter Bericht der Stuttgarter Steuerfahndung vor. Er legt nahe, dass es in Baden-Württemberg neben dem Steuerskandal auch ein Justizversagen gibt. Bei Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativreportern Sönke Iwersen und Volker Votsmeier über den Fall. „Laut Bericht der Steuerfahndung hätte der ganze Vorstand die Ertragssprünge erkennen müssen“, sagt Iwersen. Doch trotz der klaren Indizien brauchte die Staatsanwaltschaft zwölf Jahre, um eine Anklage vorzulegen. Verfahren gegen Vorstände stellten die Ermittler ein. Mehr über den Fall erfahren Sie auch in folgenden Artikeln: Steuern: Cum-Ex bei der LBBW – die Großen lässt man laufen (https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/cum-ex/steuern-cum-ex-bei-der-lbbw-die-grossen-laesst-man-laufen/100188972.html) Kommentar: Die Anklage im Cum-Ex-Verfahren bei der LBBW ist eine Frechheit (https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-anklage-im-cum-ex-verfahren-bei-der-lbbw-ist-eine-frechheit/100189754.html) Moderiert von Ina Karabasz Produziert von Christian Heinemann Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Die Veranstaltung in Düsseldorf ist leider bereits ausverkauft. Für Berlin gibt es hier (https://www.eventim.de/eventseries/handelsblatt-crime-live-die-letzten-48-stunden-wirecard-4042791/?srsltid=AfmBOorPZ72V-1WcXJCapuq3uOW95PoDeXkpw63YDbJYzu87R7LnTQw8) aber noch Tickets. Angebot bis zum 23.02.2026: 40% Rabatt auf alle Handelsblatt-Jahresabos sowie auf das Wirtschaftsabo, welches – ganz neu – Handelsblatt und WirtschaftsWoche in einem Digitalabo vereint. Jetzt sichern unter: handelsblatt.com/wissen2026 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit (https://www.handelsblatt.com/zufriedenheit) Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen (https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen)













