Den Tränen auf der Spur: Warum wir Menschen weinen | Podcast Meine Challenge | MDR

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Wer weint, ist traurig oder gerührt, verzweifelt, wütend oder glücklich. Doch während manche Menschen nah am Wasser gebaut sind, weinen andere so gut wie nie. Auch bei Daniela kullern nur selten Tränen - und wenn, dann weint sie still und heimlich für sich allein. Doch warum verbieten wir uns im Alltag oftmals das Weinen, schämen uns dafür, verstecken es? Das will Daniela herausfinden und geht den Tränen auf die Spur: Warum weinen wir überhaupt? Was macht das Weinen mit uns und unseren Mitmenschen? Und kann man lernen, seinen emotionalen Tränen wieder freieren Lauf zu lassen? #tränen #gefühle #challenge Dank an die Gesprächspartner*innen dieser Folge: Prof. Dr. Horst Helbig, Direktor der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Regensburg und Sprecher der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) https://www.ukr.de/kliniken-institute/Augenheilkunde/Klinikteam___Mitarbeiter/__rztlicher_Dienst/index.php Em. Prof. Dr. Ad Vingerhoets, emeritierter Professor für Psychologie am Institut für Medizinische und Klinische Psychologie der Tilburg University in den Niederlanden https://www.advingerhoets.com/ Andreas Knuf, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut und Achtsamkeitstrainer mit eigener Praxis in Konstanz https://www.andreas-knuf.de/ Hintergründe und weitere Infos zu dieser Folge: Frauen weinen schneller, häufiger und intensiver als Männer: Laut der Deutschen Ophtalmologischen Gesellschaft (DOG) weinen Männer bis zu 17-mal im Jahr, Frauen hingegen bis zu 64-mal. Diese Unterschiede entstehen aber erst mit dem Älterwerden, denn ungefähr bis zum 13. Lebensjahr weinen Jungen und Mädchen gleich viel und auch aus den gleichen Gründen. Die Übersichtsarbeit zu emotionalen Tränen findet ihr hier: https://doi.org/10.1007/s00347-009-1966-5 Während manche Menschen nah an Wasser gebaut sind, weinen andere so gut wie nie. Wieso ist das so? Wann und in welchen Situationen vergießen wir Tränen? Und warum weint der Mensch überhaupt? Die US-amerikanische Psychologin Lauren Bylsma von der University of Pittsburgh und ihre Mitforschenden aus den Niederlanden und Kroatien haben in einer Metaanalyse die zentralen Faktoren zusammengetragen, die Einfluss darauf nehmen, wer, wann und warum in Tränen ausbricht. Die Studie findet ihr hier: https://doi.org/10.1037/pst0000342 Unsere Gefühle können wie Quälgeister sein: Wir sind süchtig nach den schönen, wie Freude und Ausgelassenheit, und drücken die unangenehmen - Traurigkeit oder Angst - am liebsten weg. Doch weder das Wegdrücken noch das Rauslassen bringen Erlösung. Einzig hilfreich ist ein anderer Weg: der Weg der Achtsamkeit. Das Buch „Ruhe, ihr Quälgeister. Wie wir den Kampf gegen unsere Gefühle beenden können“ (Arkana Verlag, 2013) des Diplom-Psychologen und Psychologischen Psychotherapeuten Andreas Knuf zeigt auf, wie das gelingen kann: https://www.penguinrandomhouse.de/Paperback/Ruhe-ihr-Quaelgeister/Andreas-Knuf/Arkana/e416976.rhd Veröffentlichung auf MDR Wissen: 22.04.2022 Meine Challenge in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/meine-challenge/57362808/ Meine Challenge bei Spotify: https://open.spotify.com/show/2c8qxcUbUqgUHL4pIc6PDq Meine Challenge bei Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/meine-challenge/id1441292265 Meine Challenge im Netz: https://www.mdr.de/wissen/podcast/challenge/meine-challenge-mdr-wissen-100.html MDR Wissen im Netz: https://www.mdr.de/themen/wissen/index.html Bitte beachtet beim Kommentieren unsere Netiquette! https://www.mdr.de/themen/wissen/netiquette-100.html
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