Deshalb kam Ihnen der Galerist aus dem ARD-Krimi so bekannt vor

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Der Galerist Rafael steht im ARD-Krimi einer ohnmächtigen und trauernden Familie treu zur Seite. Das Gesicht war Ihnen vertraut? Wie verraten Ihnen warum. Der ARD-Krimi "Der Tod kommt nach Venedig" war geprägt von intensiven Emotionen rund um das Thema Familie. Urplötzlich gefangen in einem Strudel aus Trauer und Ohnmacht begibt sich die Ehefrau (gespielt von Alwara Höfels) des unter rätselhaften Umständen ertrunkenen Restaurators Lukas (Roman Binder) auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei zur Seite stehen der Mutter der elfjährige Sohn Paul (Filip Wyzinski) und der erfolgreiche Galerist Rafael. Letztgenannter wurde dargestellt vom gebürtigen Österreicher Christopher Schärf.Aufgewachsen in der niederösterreichischen Idylle waren es die energiegeladenen "Rocky"-Filme, die den jungen Christopher Schärf für die Schauspielerei begeisterten. Nach der bestandenen Matura startete Schärf einen regelrechten Casting- und Workshop-Marathon und angelte sich so seine ersten kleineren Nebenrollen."Es geht darum 100 Prozent zu geben"Was einst im Hintergrund unter dem "Lichtassistent"-Banner begann entwickelte sich zu einem neuen Lebensmittelpunkt. Die Schauspielerei war ein unaufhörlicher Antrieb: "Es geht nicht darum, dein Ego zu schüren, sondern dein Ego aufzugeben und 100 Prozent zu geben", erklärte Schärf in einem ORF-Interview.Nach einem zweijährigen Schauspielstudium in New York kehrte Schärf als selbstbewusster Künstler in seine Heimat zurück. Es folgte ein Jahrzehnt, in dem der Schauspieler in vielen Fernseh- und Kino-Produktionen in unterschiedlichsten Rollen Fans und Kritiker gleichermaßen begeistern konnte, wie zum Beispiel in "SOKO Wien", "So wie du bist", "Janus" oder "Blutschwestern". Egal ob als Bösewicht, Charakterdarsteller oder alleinermittelnder Polizist: Christoph Schärf glänzte in all seinen Rollen.Schauspielerei, Malerei, Musik, Familie, NaturIn Deutschland erreichte der Schauspieler einen großen Bekanntheitsgrad durch seine beiden "Tatort"-Auftritte im Herbst 2018 ("Herr mit der Marie!") und im Frühjahr 2021 ("Der böse König"). In beiden Filmen verkörpert Schärf das charismatische Böse. In seinem ersten "Tatort" beeindruckte er als fehlgeleiteter und naiver Unterweltboss-Handlanger. Acht Millionen Zuschauer verfolgten seinerzeit die "Strizzi"-Achterbahnfahrt von Pico Pella an der Seite von Edin Gavric (Aleksandar Petrovic) und Inkasso Heinzi (Simon Schwarz).Drei Jahre später schlüpfte Schärf in die Rolle des narzisstischen Ex-Rettungssanitäters Anton Maler. Im April 2021 saßen fast zehn Millionen "Tatort"-Fans vor den Bildschirmen und begleiteten die manipulativen Bosheiten des umherirrenden Mörders und Entführers mit Staunen und Entsetzen. Am Ende musste sich Maler aber der gewieften Hauptkommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) geschlagen geben.Wien und BerlinAbseits der Schauspielerei findet Schärf seinen Ausgleich in der Musik und in der Malerei. Während der Pandemie zog der Wiener viel Kraft und Energie aus der Natur und dem eigenen familiären Glück. Zusammen mit seiner Familie wohnt Schärf wahlweise in Berlin oder Wien. Fans des Österreichers dürfen sich auch in Zukunft über ausdrucksstarke Auftritte ihres Helden freuen. Christoph Schärf verrät: "Ich drehe im August einen Film. Der Film nimmt Bezug auf eine Geschichte um eine Homo-Ehe beim Militär. Ich spiele einen Offizier. Das ist natürlich cool, weil ich bisher noch nie in meinem Leben etwas mit dem Militär zu tun hatte."
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