Eine neue Umfrage zeigt, welche Krankheiten die Deutschen am meisten fürchten – und wie Männer und Frauen unterschiedlich mit Vorsorge umgehen. Von allen Krankheiten haben die Deutschen am meisten Angst vor Krebs und Demenz . Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit hervor. Am größten ist die Furcht vor einer Krebserkrankung, um die sich mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Befragten sorgen. Jeder Zweite (54 Prozent) hat Angst vor Alzheimer oder Demenz. Fast die Hälfte der Deutschen hat zudem Angst vor einem Unfall mit schweren Verletzungen (46 Prozent) oder einem Schlaganfall (45 Prozent). 39 Prozent fürchten sich vor einem Herzinfarkt. Ozempic: Neue Nebenwirkung der Abnehmspritze beobachtet Neuer Report: Immer mehr Deutsche fühlen sich gestresst Männer gehen seltener zur Krebsvorsorge Um Krankheiten vorzubeugen, treiben 84 Prozent nach eigenen Angaben regelmäßig Sport, 78 Prozent achten auf gesunde Ernährung. Rund drei Viertel (77 Prozent) der Befragten trinken nur wenig Alkohol oder rauchen nicht. 76 Prozent geben an, sich regelmäßig impfen zu lassen. Zur Krebsvorsorge gehen 63 Prozent. Die Krebsvorsorge nehmen Frauen allerdings ernster als Männer. So gehen mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Frauen, aber nur knapp die Hälfte (49 Prozent) der Männer zu Vorsorgeuntersuchungen. Psychische Erkrankungen liegen demnach an siebter Stelle der am meisten gefürchteten Krankheiten. Die Angst vor Depressionen oder Burn-out ist bei jungen Menschen auffällig erhöht. Während im Durchschnitt knapp ein Drittel (31 Prozent) der Deutschen sich davor fürchten, ist es bei den 14- bis 29-Jährigen fast die Hälfte (47 Prozent).