Deutschlands Abhängigkeit vom US-Konzern Oracle | kulturzeit

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Der US-Konzern Oracle ist dabei, still und stetig zu einem zentralen Pfeiler der deutschen Datenverwaltung zu werden. Während Microsoft Windows den Büroalltag organisiert, liegen rund 80 Prozent der Verwaltungsdaten des Bundes in Datenbanken von Oracle. Doch wie unabhängig ist ein Staat, wenn sensible Daten bei einem US-Konzern gespeichert sind? Durch den sogenannten US Cloud Act können amerikanische Behörden unter bestimmten Bedingungen auf Daten zugreifen, selbst wenn diese in Europa gespeichert sind. Das Zentrum für Digitale Souveränität unterstützt im Auftrag des Bundes Behörden dabei, mit Open-Source-Lösungen zu arbeiten als Alternative zu US-Technologien, um langfristig mehr Unabhängigkeit von einzelnen Technologieanbietern zu ermöglichen. Doch bisher nutzen nur wenige alternative Systeme. 3sat „Kulturzeit“ spricht über die fehlende digitale Souveränität Deutschlands und Europas u.a. mit Manuel Atug, IT-Experte und Sprecher der unabhängigen AG Kritische Infrastrukturen (AG Kritis) und Pamela Krosta-Hartl, Geschäftsführerin des Zentrums für Digitale Souveränität (ZenDis). _____ Hier auf ZDFheute Nachrichten erfahrt ihr, was auf der Welt passiert und was uns alle etwas angeht: Wir sorgen für Durchblick in der Nachrichtenwelt, erklären die Hintergründe und gehen auf gesellschaftliche Debatten ein. Diskutiert in Livestreams mit uns und bildet euch eure eigene Meinung mit den Fakten, die wir euch präsentieren. Abonniert unseren Kanal, um nichts mehr zu verpassen. Immer auf dem aktuellen Stand seid ihr auf https://www.ZDFheute.de/. #microsoft #oracle #digitalisierung
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