DFB-Präsident: "Die Zeit für Veränderung!" Hier erklärt Ex-HSV-Profi Jimmy Hartwig seine Kandidatur

5 monate vor


DFB-Präsident: "Die Zeit für Veränderung!" Hier erklärt Ex-HSV-Profi Jimmy Hartwig seine Kandidatur Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Jimmy Hartwig plant, für das Amt des Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu kandidieren. Das gab der 66-Jährige Donnerstagvormittag beim TV-Nachrichtensender WELT bekannt. „Ich glaube, es wird Zeit für Veränderungen. Ich möchte Präsident des DFB werden“, sagte Hartwig. Es werde Zeit für einen „dunkelhäutigen Spieler, einen ehemaliger Nationalspieler, der alle Höhen und Tiefen erlebt hat. Der weiß, wie die Amateure und die Jugendmannschaften ticken.“ Für einige im DFB sei die Zeit gekommen, „nicht nur Lippenbekenntnisse zu machen. Und Typen wie Jimmy Hartwig den Weg zu ebnen. Auf geht es zu neuen Ufern! Wir wollen was bewegen.“ Hartwig ist DFB-Botschafter für Fair Play. Wie schätzt er seine Chancen ein? „Viele ehemalige Spieler wie Fredi Bobic und Dieter Müller haben mich angerufen und gesagt: Du wärst der richtige Typ! Die Chancen stehen 50:50. Da sind noch einige Hürden zu überwinden.“ Der DFB hat seit dem Ende von Fritz Keller als Präsident keinen Vorsitzenden, interimsmäßig haben Rainer Koch und Peter Peters das Amt inne. Die neue Verbandsführung soll beim für 2022 geplanten Bundestag gewählt werden. Mit über sieben Millionen Mitgliedern ist der DFB der größte nationale Sport-Fachverband der Welt. Unterstützt wird Hartwig, der als Spieler mit dem Hamburger SV dreimal die Deutsche Meisterschaft und einmal den Europapokal der Landesmeister gewann, von Dagmar Freitag (SPD). Die Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag sagte dem Sender WELT: „Jimmy Hartwig gehört aus vielerlei Gründen zu den herausragenden Nationalmannschaftsspielern unseres Landes, und das nicht nur aufgrund seiner fußballerischen Fähigkeiten. Seine Lebensgeschichte und die damit einhergehenden teils bitteren Erfahrungen selbst im Sport prägen aus meiner Sicht bis heute sein eindringliches Werben für eine tolerante und empathische Gesellschaft. Auch wenn ihm die eigentlich hilfreichen Erfahrungen in der Verbandsarbeit bislang fehlen, kann ich mir persönlich gut vorstellen, dass eine Persönlichkeit wie Jimmy Hartwig eine echte Bereicherung für das neu zu wählende DFB-Präsidium sein könnte.“ Zudem sagte Freitag: „Und es wird ohnehin Zeit, dass auch Persons of Colour in den Präsidien unserer Sportverbände zur Selbstverständlichkeit werden. Denn was wären unsere Fußballnationalmannschaft oder auch „Team D“, das in Tokio bei den Olympischen Spielen an den Start geht, ohne die vielen Spitzenathleten:innen mit einer Zuwanderungsgeschichte? Und dann gehören sie aus meiner Sicht auch selbstverständlich in die leitenden Funktionen.“ #exklusiv #jimmyhartwig #dfbpraesident Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Abonniere den WELT YouTube Channel http://bit.ly/WeltVideoTVabo Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q Unsere Reportagen & Dokumentationen http://bit.ly/WELTdokus Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8 WELT Nachrichtensender auf Instagram https://bit.ly/IGWELTTV WELT auf Instagram http://bit.ly/2X1M7Hk In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen. Danke für Eurer Verständnis - das WELT-Team Video 2021 erstellt I news aktuell
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