DFB-Team: Saïd El Mala trauert um verstorbene Oma und widmet ihr U21-Tor

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Der Kölner steht beim Sieg der U21-Nationalmannschaft im Fokus: als Wegbereiter des Erfolgs, aber auch als trauernder Mensch. Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat mit einem 2:0-Sieg über Griechenland einen großen Schritt in Richtung EM-Qualifikation gemacht. Nach dem Spiel ging es aber nicht nur um sportliche Themen, denn Saïd El Mala berichtete von einem Schicksalsschlag. EM-Qualifikation der U21: DFB-Elf feiert richtungsweisenden Erfolg "Ich hatte einen Verlust in den vergangenen Tagen. Meine Oma ist verstorben", sagte der Offensivspieler unmittelbar nach dem Spiel bei ProSieben Maxx. "Ich wollte trotzdem hier bleiben und den Jungs helfen. Das Tor war für sie." El Mala hatte die deutsche Mannschaft in der elften Minute mit einem Schlenzer in Führung gebracht. Anstatt den Treffer ausgiebig zu bejubeln, zeigte er mit dem Finger zunächst mehrmals gen Himmel und zog sich sein Trikot über die Nase, als würde er sich Tränen aus den Augen wischen wollen. Auch Trainer Antonio Di Salvo äußerte sich im Nachgang der Partie zu dem Schicksalsschlag seines Spielers. "Wir haben die Nachricht am Samstagmorgen erhalten. Die Spieler waren für ihn da, auch unser Staff. Vor allem unsere Sportpsychologin hat sich um ihn gekümmert", berichtete der Bundestrainer. Das positive Einwirken innerhalb der Mannschaft hat El Mala offenbar geholfen. Mit seinem Treffer zum 1:0 brachte er das deutsche Team auf die Siegerstraße, Anton Kade erzielte in der zweiten Halbzeit das 2:0. Durch den Auswärtssieg ist das DFB-Team an Griechenland vorbeigezogen und hat die Qualifikation für die EM-Endrunde 2027 nun selbst in der Hand. In den verbleibenden drei Quali-Spielen trifft Deutschland noch auf Lettland , Malta und Georgien.
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