Diana-Andrew-Intrige: Sollte Charles III. als König verhindert werden?

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Seit 15 Tagen König und schon wird an seiner Legitimität gekratzt. Charles III. sieht sich jetzt mit einer eigentlich überwunden geglaubten Geschichte konfrontiert.Eine alte Geschichte kommt wieder aufs royale Tableau. Sie rührt aus einer Zeit, in der Prinzessin Diana noch lebte – und doch hat sie gerade jetzt das Potential, die Legitimität von King Charles infrage zu stellen. Zumindest stellt sie eine Frage in den Raum, die immer mal wieder in der Vergangenheit aufkam: Wäre nicht Prinz William der bessere König für die britische Monarchie?Ins Rollen kommt die Sache durch einen Gastbeitrag im britischen "Telegraph", verfasst von der Camilla-Biographin Angela Levin. Ihr neues Buch "Camilla, Herzogin von Cornwall: Von der Ausgestoßenen zur zukünftigen Königsgattin" erscheint am 29. September und wirft unter anderem einen Blick auf eine angebliche Intrige, angetrieben von Prinz Andrew und Prinzessin Diana. Die beiden verbündeten sich, so die Erzählung, um Charles als künftigen König zu verhindern."Er war sehr böse zu Camilla"Auslöser sei demnach gewesen, dass Königin Elizabeth II. mehrere Personen um Rat fragte, ob Charles denn Camilla heiraten sollte. Darunter auch Prinz Andrew, dessen Meinung sie sehr schätzte, weswegen von ihm auch früher oft als "Lieblingssohn der Queen" die Rede war. In diesem Fall soll er "eine verräterische Bitte" gehabt haben, wie Levin unter Berufung auf einen Palastinsider ausführt: "Er hat versucht, die Königin davon zu überzeugen, Charles solle Camilla nicht heiraten." Dabei soll er "ziemlich giftig, gemein und sehr böse zu Camilla" gewesen sein.Andrews angebliche Argumentation: Camilla sei nicht aristokratisch genug und man könne ihr nicht vertrauen. Eben jener Insider soll die Camilla-Biographin auch an eine andere Geschichte erinnert haben – und diese ist es, bei der Charles persönlich ins Visier gerät."Es waren dunkle und seltsame Zeiten""Als Diana noch lebte, plante sie durch ihre Freundschaft mit Andrews Frau Sarah Ferguson, Prinz Charles beiseite zu drängen, damit Prinz Andrew Regent von Prinz William werden konnte, denn der war noch ein Teenager", so der als "hochrangige Quelle" betitelte Insider. Angela Levin schlussfolgert daraufhin: "Es waren dunkle und seltsame Zeiten (...) Andrew setzte sich sehr stark dafür ein, in der Hoffnung, dass Charles nicht König werden würde, wenn seine Mutter starb, und dass William die Krone tragen würde."Sollte dieser Plan tatsächlich einst vorgeherrscht haben, wäre Andrew als sogenannter Regent defacto König geworden, nur mit anderem Titel und nur so lange, bis William das 18. Lebensjahr erreicht hätte. In dem "Telegraph"-Gastbeitrag heißt es zu Andrews angeblichen Ambitionen: "Er war anscheinend sehr wütend, dass er das Land nicht irgendwie regieren konnte."Inzwischen ist es für den zweitältesten Queen-Sohn noch schlimmer gekommen. Er wurde all seiner königlichen Privilegien beraubt, musste infolge der Epstein-Enthüllungen auch seine militärischen Orden abgeben – und marschierte bei der Beerdigung seiner Mutter als einziges Queen-Kind in ziviler Kluft hinter dem Sarg her.
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