Die Millionen-Pleite der Degag: Jetzt spricht der letzte Vorstand

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Vor einem Jahr kollabierte die Immobiliengruppe Degag aus Hannover. Der Schaden könnte im dreistelligen Millionenbereich liegen. Den 4500 Privatanleger droht der Totalverlust. Der letzte Vorstand der Degag, Bernd Klein, macht nun etwas, das Vorstände in vergleichbaren Situationen vermeiden. Er bekennt sich zu seiner Verantwortung und hat exklusiv mit Handelsblatt Crime über die Geschäfte und die Pleite der Degag gesprochen. Nachdem Host Ina Karabasz und Investigativ-Reporter Lars-Marten Nagel in der vergangenen Folge skizziert haben, wie es zu dem Skandal kommen konnte, steht diesmal das Interview mit Bernd Klein im Mittelpunkt der Folge. Kleins Aussagen haben es in sich. Der Degag-Gründer und Berater Birger Dehne habe die Gruppe aus dem Hintergrund gesteuert, die offiziellen Vorstände hätten nicht über die Millionen Euro der Anleger gar nicht frei verfügen können. Die Gelder seien von einem Buchhalter Dehnes aus der Schweiz verwaltet worden. Auch die Immobiliengeschäfte habe Dehne eingefädelt. Ein Anwalt von Dehne wies die Angaben zurück. Unversöhnlich stehen sich die früheren Partner gegenüber. Unbestritten ist nur: Viele Dinge liefen hinter den Kulissen anders als in anderen Unternehmen. So flossen in den Monaten vor der Insolvenz noch Millionen durch ungewöhnliche Deals in Richtung des Degag-Gründers Dehne. Bernd Klein sagt: „Ich sehe eine Verantwortung darin, die Dinge aufzuklären. Jeder, mich kennt, weiß auch, dass ich dazu stehe. Ich kann mir viele schönere Momente vorstellen. Es ist auch für mich persönlich nicht einfach.“ Zum Artikel: Verdächtige Deals – Die Geschäfte von Birger Dehne mit Degag (https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-verdaechtige-deals-die-geschaefte-von-birger-dehne-mit-degag/100195879.html) Hier (https://www.eventim.de/eventseries/handelsblatt-crime-live-die-letzten-48-stunden-wirecard-4042791/) geht es zur Crime-Live-Veranstaltung. Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Die Veranstaltung in Düsseldorf ist leider bereits ausverkauft. Für Berlin gibt es hier (https://www.eventim.de/eventseries/handelsblatt-crime-live-die-letzten-48-stunden-wirecard-4042791/?srsltid=AfmBOorPZ72V-1WcXJCapuq3uOW95PoDeXkpw63YDbJYzu87R7LnTQw8) aber noch Tickets. Angebot bis zum 23.02.2026: 40% Rabatt auf alle Handelsblatt-Jahresabos sowie auf das Wirtschaftsabo, welches – ganz neu – Handelsblatt und WirtschaftsWoche in einem Digitalabo vereint. Jetzt sichern unter: handelsblatt.com/wissen2026 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit (https://www.handelsblatt.com/zufriedenheit) Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen (https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen)
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