E-Bike und Alkohol-Konsum: Diese Regeln gelten im Straßenverkehr

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E-Bike fahren macht Spaß, Sie sind damit schnell unterwegs. Kommt aber Alkohol ins Spiel, ist der Spaß schnell zu Ende. Wir erklären, was für E-Bikes gilt.Fahren Sie E-Bike und haben Bier oder Wein getrunken? Wenn Sie stürzen oder Polizisten mit der Kelle winken, werden Sie spüren, dass dies kein guter Einfall war. Um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden, sollte Sie wissen, wo die Promillegrenze bei E-Bikes liegt und welche Strafen drohen.Diese Promillegrenzen geltenBei E-Bikes müssen Sie wie beim Autofahren Regeln beachten, was das Fahren unter Alkoholeinfluss angeht. Wie genau diese Regeln in Deutschland ausfallen, richtet sich danach, ob Ihr E-Bike bis zu 25 km/h oder 45 km/h an Höchstgeschwindigkeit erreichen kann.Wie bei gewöhnlichen Fahrrädern dürfen Sie bei einem E-Bike mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h eine Promillegrenze von 1,6 nicht überschreiten. Jedoch kann es bereits bei 0,3 Promille zu einer Anzeige kommen, wenn Sie einen Unfall verursachen oder bei einer Kontrolle Ihre Fahruntauglichkeit nachgewiesen wird.Für E-Bikes bis 45 km/h müssen Sie den gleichen Grenzwert einhalten wie bei einer Fahrt mit dem Auto, also 0,5 Promille. Beachten Sie, dass dieser Grenzwert auch dann gilt, wenn Sie zum Zeitpunkt der Kontrolle Ihr E-Bike ausschließlich mit Muskelkraft bewegt haben.Strafen bei Überschreitung der AlkoholgrenzenBei E-Bikes bis 25 km/h und mehr als 1,6 Promille:Drei Punkte in FlensburgEine Geldstrafe von mindestens einem Netto-GehaltDie Anordnung einer FahrtauglichkeitsprüfungEin temporäres Verbot, ein E-Bike zu fahrenEin zeitweiliger FührerscheinentzugBei E-Bikes bis 45 km/h und mehr als 0,5 Promille:Zwei Punkte in Flensburg500 Euro BußgeldTemporäres Fahrverbot für E-Bikes und AutosBei E-Bikes bis 45 km/h mehr als 1,1 Promille:Drei Punkte in FlensburgEine Freiheits- oder Geldstrafe bis 3.000 EuroFührerscheinentzug bis zu sechs MonatenPromillegrenzen in Österreich und der SchweizIn Österreich dürfen Sie bis zu 0,8 Promille Alkohol im Blut haben, in der Schweiz dagegen nur 0,5. Achten Sie darauf, wenn Sie die Grenze überqueren, auch wenn Sie eine Grüne Grenze passieren.Unterschätzen Sie die Gefahren nichtAlkohol vermindert Ihre Reaktionsfähigkeit und lässt Sie Ihre Geschwindigkeit schlechter einschätzen. Dadurch verlängert sich der Bremsweg. Dies kann zu Unfällen mit Sach- und Personenschäden führen. Dass die Versicherung bei alkoholbedingten Unfällen keine Zahlung leistet, ist mitunter das geringere Problem angesichts der drohenden Verletzungen.Fahren Sie behutsam und am besten ohne Alkohol im Blut. Ihre Gesundheit sowie auch Ihr Geldbeutel werden es Ihnen danken.
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