Elon Musk: Epstein soll seinem Bruder eine Frau vermittelt haben

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Der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein soll eine Beziehung zwischen Tesla-Aufsichtsrat Kimbal Musk und einer Frau aus seinem Umfeld eingefädelt haben. Neu veröffentlichte Dokumente zeigen, wie eng die Verbindungen waren. Frisch publizierte E-Mails des US-Justizministeriums belegen, wie der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein eine Beziehung zwischen Kimbal Musk und einer Frau aus seinem Netzwerk arrangierte. Die etwa sechsmonatige Verbindung zwischen dem Tesla-Aufsichtsrat und Bruder von Elon Musk mit der damals 30-jährigen Frau fand zwischen 2012 und 2013 statt. Laut den Dokumenten hielt die Frau während der gesamten Beziehung engen Kontakt zu Epstein und bat ihn um Ratschläge, berichtet die englische Zeitung "The Guardian". Die E-Mails sind Teil von drei Millionen Dokumenten, die das US-Justizministerium im vergangenen Monat veröffentlicht hat. Sie zeigen eine deutlich freundschaftlichere und komplexere Verbindung zwischen Kimbal Musk und Epstein als bisher bekannt. Eine Geburtstagsfeier gerät in den Fokus Im September 2012 lud Musk den Finanzier zu seiner Geburtstagsfeier im Four Seasons Hotel in Manhattan ein. Epsteins langjähriger Geschäftspartner Boris Nikolic schrieb damals an Epstein: "Bitte bereite [die Frau] vor." Nach einem gemeinsamen Mittagessen in Epsteins New Yorker Apartment bedankte sich Musk per E-Mail: "Jeffrey und Boris, vielen Dank, dass ihr mich mit [der Frau] zusammengebracht habt. Ich glaube, ihr beide habt dabei eine Rolle gespielt." Nikolic antwortete daraufhin: "Kimbal – nur zu deiner Information – du solltest besser nett zu [der Frau] sein. Jeffrey wird verrückt, wenn jemand seine Mädchen/Freundinnen schlecht behandelt. Also sei besser sehr nett zu ihr." Musk versicherte: "Nachricht laut und deutlich verstanden. Im Ernst, ich bin sehr glücklich mit meiner bisherigen Zeit mit [der Frau]. Sie ist großartig." Die Frau leitete während der Beziehung mehrere persönliche Nachrichten von Musk an Epstein weiter und bat um Ratschläge. Als Musk ihr im April 2013 vorschlug, die Beziehung zu lockern und "einen Schritt zurück zum bloßen Dating" zu gehen, schickte sie diese E-Mail an Epstein mit der Frage: "Gedanken?" Epstein forderte sie daraufhin auf, zu seiner Ranch zu kommen und sagte: "Gute Neuigkeiten, jetzt habe ich dich wieder zurück, in Vollzeit." Ein weiterer Epstein-Mitarbeiter riet ihr, Musks Nachrichten zehn Tage lang nicht zu beantworten: "Es ist ein Spiel. Du verlierst. Du spielst nicht einmal." Kimbal Musk bestreitet näheren Kontakt zu Epstein Kimbal Musk hat sich erst kürzlich zu seiner Verbindung mit Epstein geäußert. Auf der Plattform X schrieb er: "2012 begann ich, eine 30-jährige Frau zu daten. Ich lernte sie durch einen Freund kennen. Epstein hat uns nicht vorgestellt." Er betonte: "Mein einziges Treffen mit diesem Dämon war tagsüber in seinem New Yorker Büro. Ich habe mich nie wieder mit ihm getroffen und ich war nie auf seiner Insel." Weiter schrieb Kimbal Musk: "Der Grund, warum er so viele E-Mails von mir hat, ist, dass er einen Newsletter abonniert hatte, den ich alle paar Wochen an Tausende von Menschen verschickte. Mein Mitgefühl gilt den vielen Opfern von Jeffrey Epstein, ebenso wie allen, die irgendeine Form von sexuellem Missbrauch oder Belästigung erlitten haben. Enthüllte E-Mails zeichnen ein anderes Bild Die E-Mails sollen jedoch zeigen, dass Musk Epstein zu weiteren Veranstaltungen einlud, darunter zu einem SpaceX-Start. Auch Elon Musk stand in Kontakt mit Epstein und fragte ihn 2012 nach der "wildesten Party" auf seiner Privatinsel. Jeffrey Epstein bekannte sich 2008 in Florida schuldig, eine Minderjährige zur Prostitution angeworben und eine Prostituierte angeworben zu haben. Er starb 2019, nachdem er wegen Bundesanklagen wegen Sexhandels mit Minderjährigen festgenommen worden war.
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