Regisseur Ethan Coen geht eigene Wege: Seinen Krimi "Honey Don't" inszenierte der Filmemacher ohne seinen Bruder Joel, aber mit einem namhaften Cast. Die Coen-Brüder galten lange als unschlagbares Duo, bekannt für Filme wie "Fargo", "No Country For Old Men" oder The Big Lebowski". Nun beschreitet Ethan Coen einen kreativen Solopfad. Mit dem Film Noir-Krimi "Honey Don't" prädentiert er bereits sein zweites Werk ohne Joel. Darum geht es in "Honey Don't" Der Tod eines jungen Mädchens wirft Fragen auf. Privatdetektiv Honey O'Donahue (Margaret Qualley) vermutet mehr hinter dem scheinbar klaren Vorfall. Ihre Nachforschungen führen sie zu einer mysteriösen Kirche. An der Spitze der scheinbar frommen Kirche steht der charismatische Reverend Devlin (Chris Evans). Doch je tiefer Honey gräbt, desto klarer wird, dass Devlin keineswegs mehr als ein einfacher Mann Gottes ist. Hinter seinen Predigen versteckt er eine deutlich düstere Seite, die zur Aufklärung des Mordfalls beitragen könnte. Wie sehenswert ist "Honey Don't"? Obwohl der Film die typischen Coen-Elemente bietet, überzeugt "Honey Don't" weniger. Das Filmmagazin "EPD" kritisiert beispielsweise die losen Zusammenhänge und die vielen Ideen, die sich nicht als Ganzes zusammenfügen wollen. Ähnliche bewertet die internationale Presse und das Publikum "Honey Don't". Laut der Bewertungsplattform "Rotten Tomatoes" stimmen sich 45 Prozent positiv für den Film aus. Auf Zuschauerseite sind es nur 39 Prozent. Die Filmdatenbank "IMDb" vergibt 5,2 von 10 möglichen Punkten. "Honey Don't" ist ab Freitag, 10. April 2026, bei Sky und WOW im Stream verfügbar. Alternativ kann der Film auch bei Magenta TV gekauft werden. Noch kein passendes Abo? Mit Magenta TV erhalten Sie Disney+, Netflix , RTL+ und Apple TV zum Vorteilspreis in einem Abo . Star-Premiere in Cannes Im Mai 2025 feierte der Krimi seine Weltpremiere bei den Filmfestspielen in Cannes. Im Rahmen der Midnight Screenings präsentierte Ethan Coen den Film zusammen mit dem Cast um Margaret Qualley, Aubrey Plaza, Talia Ryder und Charlie Day. Laut Produktionsstudio "Focus Features" endete die Vorführung mit knapp sieben Minutien Applaus und Standing Ovations. Das Star-Aufgebot, zu dem auch Chris Evans zählt, und die Vorschusslorbeeren durch Cannes trugen den Hype jedoch nicht bis an die Kinokasse. Wie das Bracnhenportal "Box Office Mojo" darlegt, spielte Coens Krimi weltweit circa 7,5 Millionen US-Dollar ein. Ethan Coen setzt seine Queer-Reihe fort Obwohl "Honey Don't" als eigenständiger Film geschrieben und gedreht wurde, markiert er den zweiten Part von Coens "Queerer B-Movie-Trilogie". Wie schon beim ersten Teil "Drive-Away Dolls" spielte Margaret Qualley die Hauptrolle. Ob die Schauspielerin auch im geplanten Abschlussfilme "Go, Beavers!" mitwirkt, ist derzeit unklar. Wie das Boulevardmagazin "Entertainment Weekly" berichtet, laufen die Vorbereitungen am dritten Teil der Trilogie auf Hochtouren. "Wir arbeiten gerade an ein paar Dingen, und das Drehbuch ist eines davon", sagt Ethan Coen im Interview.