EU-Kommissarin: "Müssen besonders bedrohte Afghanen aufnehmen"

1 monat vor


Die EU-Kommissarin für Inneres und die oberste Migrationsbeauftragte der EU, Ylva Johansson, hat sich am Mittwoch zur Krise in Afghanistan, wo die Taliban die Macht übernommen haben, geäußert. Für sie sei es derzeit angesichts der politischen Krise in Afghanistan derzeit keine Option, Afghanen in ihr Land abzuschieben. Vielmehr müsse man jenen Afghanen helfen, die besonders bedroht sind. "Wir müssen auch den Nachbarländern helfen und die Afghanen und die Nachbarländer in dieser Region unterstützen. Wir müssen verhindern, dass sich Menschen auf eine sehr gefährliche Reise begeben und irregulär an den EU-Grenzen ankommen. Wir sollten nicht warten, bis die Menschen an unserer Außengrenze stehen. Wir müssen ihnen schon vorher helfen [...] Es ist auch wichtig, dass wir denjenigen, die unmittelbar bedroht sind, helfen, in die EU-Mitgliedstaaten umgesiedelt zu werden", so Johansson. Ihre Erklärung erfolgte nach einer Videokonferenz mit den EU-Innenministern. Afghanen gehören nach den Syrern zu der größten Gruppe von Menschen, die internationalen Schutz in Europa suchen. Einigen EU-Schätzungen zufolge haben seit 2015 rund 570.000 Afghanen in Europa Asyl beantragt. Mehr auf unserer Webseite: https://de.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtde Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/de_rt_com Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/de_rt_com Folge uns auf Telegram: https://t.me/rt_de RT DE steht für eine Berichterstattung abseits des Mainstreams. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder ausgelassen wird.
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