Explosion im Chempark: 2 Tote – Fünf Personen noch immer vermisst

2 monate vor


Eine Explosion hat am Morgen Leverkusen erschüttert. Laut Zeugenberichten stiegen riesige Rauchsäulen über dem Gelände des Chemiekonzerns Bayer auf. Bisher gibt es zwei Tote sowie über ein Dutzend Verletzte zu beklagen. In der Sondermüll-Verbrennungsanlage des Chemparks Leverkusen ist es am Dienstagmorgen nach Angaben der Betreiberfirma Currenta zu einer Explosion mit starker Rauchentwicklung gekommen. Laut WDR soll es sich um einen Unfall in einem Tanklager handeln. Nach Informationen der Bild brenne die Übergabestation des Tanklagers des Betriebes. Das Feuer drohe, auf das dahinterliegende Gebäude mit brennbaren Lösemitteln überzugreifen. Unter der Übergabestation bzw. dem Tanklager befinde sich ein weiteres Tanklager mit 100.000 Litern brennbarer Eisenflüssigkeit. Die Bevölkerung werde bereits vor einer möglichen zweiten Explosion gewarnt, wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet. Es werde jedoch bislang nicht evakuiert, so eine Sprecherin der Stadt. Laut Polizei gibt es mehrere Verletzte. Mehr könne man aufgrund der noch äußerst unübersichtlichen Lage jedoch noch nicht mitteilen. Der Pressestelle des Chemparks zufolge wurden mindestens 16 Menschen verletzt, vier davon schwer. Ein Mitarbeiter konnte nur noch tot geborgen werden. Fünf Mitarbeiter würden vermisst, heißt es weiter. Auch die Stadt Leverkusen berichtet von vier Schwerverletzten und zwölf geborgenen Verletzten. Kurz nach der Explosion wurde die Bevölkerung mittels einer Warn-App über den Zwischenfall alarmiert. Die Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Menschen, die sich im Freien befinden, sollen so schnell wie möglich ein Gebäude aufsuchen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ordnete das Ereignis in die Warnstufe "Extreme Gefahr" ein. Das Autobahnkreuz Leverkusen-West sei gesperrt worden, meldet die Polizei. Außerdem gebe es eine Vollsperrung der A1 in beiden Fahrtrichtungen zwischen AK Leverkusen und Köln-Nord. Laut Autobahn Rheinland werden Baustellen geräumt, das Personal werde in Sicherheit gebracht. Weitere Autobahnen im Umfeld wurden gesperrt. Betroffen sind die A1, A3 und A59 rund um die Einsatzstelle. Die Feuerwehr bittet dringend darum, Rettungsgassen zu bilden. Mehr auf unserer Webseite: https://de.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtde Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/de_rt_com Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/de_rt_com Folge uns auf Telegram: https://t.me/rt_de RT DE steht für eine Berichterstattung abseits des Mainstreams. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder ausgelassen wird.
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