Eine Explosion beschädigt in der Nacht ein städtisches Gebäude in Meerbusch. Die Bewohner müssen ihr Quartier verlassen – die Ermittler stehen vor einem Rätsel. In der Nacht zum Donnerstag hat eine Explosion ein städtisches Wohnhaus in Meerbusch beschädigt. Verletzt wurde laut einem Polizeisprecher niemand. Die Explosion habe sich im Erdgeschoss ereignet, so die Polizei – entweder im Flur oder in einer Wohnung. Zum Zeitpunkt der Detonation habe sich dort niemand aufgehalten. In dem Gebäude seien Obdachlose untergebracht, so die Polizei. Die Bewohner der oberen Etagen mussten in der Nacht ihr Quartier verlassen. Sie wurden anderweitig untergebracht, wie die Feuerwehr Meerbusch mitteilte. Der Energieversorger stellte Strom und Wasser vorsorglich ab. Zwei Autos beschädigt Laut Polizei seien auch zwei Autos vor dem Haus und ein gegenüberliegendes Gebäude leicht beschädigt worden. Fenster und Fassadenteile des betroffenen Hauses seien herausgedrückt worden. Die Ursache der Explosion ist ungeklärt. Der Polizeisprecher sagte: "Wir haben bislang keine Spuren eines Sprengsatzes gefunden." Ein technischer Defekt könne nicht ausgeschlossen werden, so die Polizei. Spezialisten des Landeskriminalamts seien vor Ort im Einsatz gewesen.