FC Bayern: Diagnose ist da – Davies fällt länger aus

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Das Spiel gegen die Eintracht muss in der zweiten Spielhälfte kurzzeitig unterbrochen werden. Im Mittelpunkt: Ein Verteidiger des deutschen Rekordmeisters. Nun ist offiziell, wie lange er ausfällt. Personeller Schlag für den FC Bayern vor dem Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund am kommenden Wochenende: Leistungsträger Alphonso Davies wird den Münchnern länger fehlen. "Alphonso Davies erlitt beim 3:2-Sieg gegen Eintracht Frankfurt einen Muskelfaserriss im hinteren rechten Oberschenkel", gab der deutsche Rekordmeister am Samstagabend bekannt. Damit wird der Kanadier gegen den BVB sicher ausfallen. "Dies ist das Ergebnis einer eingehenden Untersuchung durch die medizinische Abteilung des FC Bayern. Damit fällt der Defensivspieler zunächst aus", heißt es in der Erklärung weiter. Eine Pause von drei Wochen steht im Raum. Davies musste im Spiel gegen Frankfurt schon nach 50 Minuten ausgewechselt werden. Zog sich dabei aufgelöst das Trikot über das Gesicht. Wurde von seinen Teamkollegen getröstet. Schüttelte auch immer wieder den Kopf. Was war passiert? Die 50. Minute in der Allianz Arena: Davies sitzt plötzlich auf dem Rasen. Um ihn herum stehen seine Mitspieler mit sichtlich besorgten Blicken. Das Spiel wird unterbrochen, Bayerns Mannschaftsärzte laufen sofort auf den Rasen, behandeln den Kanadier. Schnell ist klar: Es geht nicht mehr weiter für den 25-Jährigen. Er steht sichtlich geknickt auf, läuft langsam vom Platz. Immerhin: Davies kann das Spielfeld auf eigenen Füßen verlassen. Für den Verteidiger kam dann Hiroki Itō. Davies ist im Pech: Der Abwehrspieler hatte zuletzt wiederholt mit größeren und kleineren Verletzungen zu kämpfen, zog sich erst im vergangenen Jahr einen Kreuzbandriss zu, musste sich mühevoll zurückkämpfen. Nach der Partie gaben die Bayern ein erstes Update: "Es sieht nicht so schlimm aus. Ich weiß nicht, ob es zwei Wochen sind oder vier", sagte Trainer Vincent Kompany bei DAZN. Es werde "vom Gefühl her nicht so lange dauern." Sportvorstand Max Eberl fügte an: "Irgendwas Muskuläres muss es sein." Nun hat sich zumindest dieser Verdacht bestätigt.
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