Er konnte sich bei den Bayern nie richtig durchsetzen. Nun hat Sacha Boey vom Sportvorstand des deutschen Rekordmeisters eine deutliche Ansage bekommen. Nach knapp zwei Jahren in München könnte das Kapitel FC Bayern für Sacha Boey schon wieder enden. Beim Test gegen RB Salzburg äußerte sich Sportvorstand Max Eberl zu einem möglichen Wechsel des Verteidigers – und ließ dabei aufhorchen. Ärger um Karl? "Er hat sich am nächsten Tag entschuldigt" Nach Ultimatum von Bayern-Boss: Upamecano äußert sich In der Mixed Zone sagte Eberl zu Anfragen bezüglich Boey: "Wenn Hiroki (Itō, Anm. d. Red) und Phonzie (Alphonso Davies, Anm. d. Red.) wieder da sind, dann haben wir Außenverteidiger en masse und von sehr hoher Qualität. Und dann kann es für den einen oder anderen Spieler echt schwer werden. Dann macht es auch Sinn, wenn man sich Gedanken macht, vielleicht sich zu verändern." Offiziell fehlt Boey derzeit krankheitsbedingt. Seit längerer Zeit nicht mehr im Kader Es wäre das Ende einer für beide Seiten eher unbefriedigenden Zeit: Boey war Anfang 2024 für 30 Millionen Euro von Galatasaray aus Istanbul an die Säbener Straße gekommen, durchsetzen konnte er sich bei den Bayern bislang jedoch nicht – weder unter dem damaligen Thomas Tuchel noch unter dem heutigen Übungsleiter Vincent Kompany . In insgesamt 37 Einsätzen kommt der Franzose auf ein Tor und fünf Vorlagen, stand dabei aber nur 1.655 Minuten auf dem Platz. Dazu war Boey besonders in der Anfangsphase seiner Bayern-Zeit schwer fehleranfällig, leistete sich einige Patzer. Schon länger gilt er deshalb als Wechselkandidat. Zum Saisonstart 2025/26 war Boey dann aber tatsächlich zunächst gesetzt, lief in den ersten neun Bundesliga-Partien regelmäßig auf und stand mehrfach in der Startelf. Inzwischen spielt er aber sportlich keine Rolle mehr: Sein letzter Einsatz datiert vom November. Danach folgten drei Spiele ohne Einsatz auf der Bank, anschließend wurde er nicht mehr in den Kader berufen.